Segler-Verein Stössensee e.V.

Segeln auf der Sonnenseite der Havel
PrimaDonna

PrimaDonna

Am Dienstag sind wir in Stettin, in Polen, angekommen. Traumhaft schöne Wochen in Schweden und Dänemark liegen hinter uns.

Die Godewind meldet: Sind gestern auf dem Rückweg nach Warnemünde wieder in Klintholm angekommen und heute eingeweht. Mal sehen was uns das Wetter noch so bringt.

Aktuell herscht starker Rückreiseverkehr deutscher Yachten. In den Schären haben wir selten Deutsche gesehen, jetzt war Borgholm / Öland fest in deutscher Hand. Viele sind parallel zu uns auf dem Weg nach Kalmar, um dort die weitere Wetterentwicklung abzuwarten. In der westlichen. Ostsee ist Schlechtwetter, Starkwind und Regen, alles schaut gebannt auf das Sturmtief Yap, das von Westen anrollt. Ansonsten ist alles bestens.

Hier weitere Standortmeldungen der SVSt - Schiffe:

Orion³ ist auf dem Weg nach Maasholm, Relax in Grömitz, Sturmvogel in Kristianopel, die DabDeh in Hals/ Dänemark. Der Seebär ist nach dem Crewwechsel in Stockholm und einer ersten Schären-Etappe mit Schatzsuche für die Kinder heute von Oskarshamn nach Kalmar unterwegs, die Pardon liegt in Hiddensee.

Auf Hiddensee und bei uns - bis auf den Wind - noch schönes Wetter, im Westen braut sich was zusammen.

Liebe Grüße von der PrimaDonna - südlich von Borgholm unter Segeln mitten in der Flaute

 

Standort der Godewind vom 8.8.:
Gestartet am 05.08. in Warnemünde nach Gedser. Dann Klintholm, Rödvig nach Dragör 6 nm südlich vor Kopenhagen. Da für längere Zeit Starkwind aus Süd angesagt ist werden wir erstmal bleiben und die Stadt per Bus erkunden.  Ein Wegkommen aus Kopenhagen mit Wind, Welle und Strom gegenan wäre mit unserem Aussenborder nicht zu schaffen. 

Grüße von Bord der Godewind

Gestern sind wir in Nyköping angekommen. Die Fahrt führte in zwei Tagen von Nynäshamn mit einer Zwischenübernachtung auf der Insel Ringsön (Bucht Hummelviksfjärden) bei wunderbarem Wetter (leichter aber ausreichender Wind, Wärme, Sonne) unter Segeln durch teilweise enge Schärenfahrwasser. Eigentlich sollte es nach einem schwülheißen Tag Gewitter geben, aber es hat letzte Nacht nur geregnet und sich von 31° auf 13° abgekühlt. In Nyköping, einer „schnuckeligen“ 32tausend Einwohnerstadt mit langer Geschichte werden wir ein paar Tage bleiben. Diese idyllische Kleinstadt mit viel Atmosphäre hat für uns auch sonst einiges zu bieten.

Alle Crews sind wohlauf und es geht ihnen bestens. Übefall herrscht somerlichws Wetter und der Wind ist eher schwach (wo soll er auch herkommen, schliesslich herrscht fast in ganz Nordeuropa gleicher Luftdruck.

Seebär ist heute früh von Sandhamn Richtung Stockholm aufgebrochen. Seit einigen Tagen sind auch Enkel Julian mit Sohn Christian mit von der Partie.

Sturmvogel hat heute Mittag Stockholm Richtung Schärengarten verlassen.

Orion3 ist auf dem Weg, im Götakanal Schleusenweltmeister zu werden, der Scheitelpunkt ist erreicht, heute Sjötork.

CarpeDiem liegt in Nynäshamn und will weiter nach Norden.

Ebbe III ist in Kopenhagen, geht ggf. weiter nach Klintholm.

Relax ist auf der Westroute über Elbe-Seiten-Kanal Richtung Ostsee unterwegs.

Pardon liegt in Göteborg.

PrimaDonna besucht Norrtälje, ggf.weiter nach Norden.

Esiko ist auf dem Mittellandkanal Richtung Berlin unterwegs und macht heute Station in Bad Essen.

Also jede Menge Traffic auf der Ostsee. Das Wetter soll weitgehend schön bleiben, der schwache Wind allerdings auch. Wir haben einige Crews getroffen,die von den Alands kamen, für die das heute der erste warme Tag ist.

Liebe Stößenseeer,

inzwischen sind wir schon in der Nähe von Stockholm und genießen hier wunderschöne Buchten im ostschwedischen Schärenparadies.

Orion³ hat es für 800 Euro jetzt 20° wärmer, sie ist im Götakanal angekommen: "15 Meilen und zehn schleusen haben wir Norshom erreicht. Hier ruhen wir uns erst einmal aus. Das schleusen war kein Problem er das Übersteigen vor der Schleuse war manchmal recht kribbelig. Liebe Grüße von der Odrei"

Der Seebär war am letzten Wochenende in Rönne (Bornholm), um dann in größeren Schlägen Richtung ostschwedische Schären zu segeln. Über Utklippan (Sonntag) ging es dann am Montag nach Kalmar. Gestern, am Donnerstag, ist der Seebär in Byxelkrok (Öland) gelandet. Allen geht's gut. In Stockholm will die Family Seebär übernehmen und zurücksegeln.

Der Sturmvogel liegt vor Stockholm: "Hallo, wir sind einen ganzen Tag am Felsen in Napoleonsviken ca. 16 nm vor Stockholm, eine wunderbare aber sehr beliebte Bucht. Morgen gehen wir nach S. Und hoffen gegen Mittag einen Platz im Wasahamn zu bekommen. Aalburgs sind in Kalmar, geplant heute in Byxelkrok, ein Treffen ist möglich! Sie wollen ja auch nach Stockholm und spätestens am 29 dort sein. Liebe Grüße vom Sturmvogel"

Wir, die Primadonna, liegen zur Zeit in Nynäshamn. Das Wetter hat sich etwas beruhigt und der Wind kommt heute so und morgen so, jedenfalls scheint die Sonne, wir hatten heute so 22° aber Nachts so um die 12°. Nach Solbergsudde war vorgestern SVSt Treffen in Oxelösund mit der Orion³! Die hatten sich schon in Nynäshamn mit dem Sturmvogel getroffen.

Seit einer Woche herrscht auf der gesamten Ostsee Starkwind mit 5 bis 7 Windstärken aus Nord, was ein Weiterkommen nur schwer möglich macht.

Die Orion 3 hat am 2. Juli in Stockholm festgemacht, aus Furusund kommend - die Besatzung ist restlos beglückt von der Stadt und bleibt noch ein paar Tage dort, zumal inzwischen neben dem Wind auch der Regen eingesetzt hat.

Sturmvogel hat nach einem wilden Ritt mit Vorwind bis zu 20kn in Ankarudden (Västeras) festgemacht und genießt heute die Insel Öja.

Die Ebbe II lag zunächst in Kalmar und ist dann nach Krisitanopel weitergesegelt. Inzwischen sind sie auf dem Weg Richtung Karlskrona. Auch sie berichten von sehr viel Wind (6 - 7).

Die Pardon hält sich in Henån (Dänische Südsee) nördlich von Göteburg auf.

Die letzte Standortmeldung von der Seebär haben wir am 29.06.19 aus Rönne auf Bornnolm erhalten.

Und wir, die Primadonna, liegen seit einer Woche in Solbergsudde bei Västerwiek, der Wind pfeift uns um die Nase - an ein Weiterkommen ist im Moment nicht zu denken, aber wir geniessen die Sonne!

 

 

heiß ohne Eis

27.06.2019

Liebe Stössenseeer,

auch im Nord-Osten schmoren wir bei 27° und 16 Stunden Sonne. Anbei ein paar Impressionen aus Ystad.

Liebe Grüsse von der PrimaDonna

Lübeck

06.06.2019

Wir sind gestern Abend gut in Lübeck angekommen. Die Fahrt über die Kanäle war sehr aufregend und interessant. So gigantische Schleusen - 13 an der Zahl und ein Schiffshebewerk -  kannten wir noch nicht. Auch über die Schleusenwärter lässt sich kein böses Wort verlieren, sie waren allesamt sehr nett!

Liebe Stößenseeer,

in diesem Jahr haben wir den ‒ für uns neuen ‒ Weg über den Elbe-Havel- und den Mittellandkanal nach Lübeck gewählt und bisher eine interessante Reise hinter uns:

Nachdem wir in den beiden vergangenen Jahren die Ostsee umrundeten, hat es uns auch in diesem Jahr wieder in dieses vielseitige, reizvolle und sonnenverwöhnte Revier gezogen. Die Ostsee lässt uns nicht los!

Die letzten Tage haben wir in der Hanöbucht (Südschweden), auf Bornholm (Dänemark) und in Swinemünde und Stettin (Polen) verbracht. Auch hier hatten wir interessante Begegnungen mit anderen Seglern, viel zu betrachten und zu bestaunen, und traumhafte Segeltörns alternierend mit Fahrten unter Motor, weil entweder zu viel oder gar kein Wind war. 

Die Etappen der letzten Tage zeichneten sich durch einen Wechsel von schönen Segeltagen und Fahrradtouren durch abwechslungsreiche Naturreservate aus.

Nach den Fahrten durch enge Schärengewässer mit streng vorgegebenen und vorbereiteten Routen genossen wir das freie Wasser, in denen wir das Boot so richtig „laufen lassen“ konnten. Die Strecke von Figeholm nach Byxelkrok auf Öland war Segeln vom Feinsten. Bei Sonne, Wärme und 3 – 4 Beaufort konnten wir am Wind oder – nach einem Winddreher – mit halbem Wind bis kurz vor dem Hafen die Segeltour ausführlich genießen.

Während der vergangenen Tage sind wir durch die ostschwedischen Schären gesegelt und gefahren; in Ruhe und ausgiebig haben wir diese interessante und vielseitige Landschaft auf uns wirken lassen. Unsere Ziele variierten zwischen lebhaften und ruhigen Buchten, Kleinstädten bzw. Mini-Orten und Vereinshäfen von schwedischen Seglervereinen.

Die Westseite der Ostsee zeigte sich uns vielgestaltig: von historisch bedeutsamen Städten bis hin zu atemberaubende Schärenlandschaften. Das Wetter war allerdings nicht mit dem Traumsommer, den wir im letzten Jahr erleben durften, zu vergleichen; es war teilweise sehr kühl, erst seit wenigen Tagen ist es etwas wärmer (gestern war allerdings ein einzelner Hochsommertag), der Wind hingegen meint es bislang sehr häufig gut mit uns, kommt aus einer genehmen Richtung, aber manchmal auch recht stark.

Im vergangenen Jahr besuchten wir auf unserer Ostsee-Rund Tour den Ostteil Schwedens nur sehr kurz. Auf diesen Küstenabschnitt möchten wir nun gerne in diesem Jahr einen Schwerpunkt unserer Reise setzen.

Am 21. Mai ging es los. Nach einem herzlichen Abschied in unserem heimischen SVSt sind wir, wie üblich, unter Motor nach Stettin gefahren (Kanäle, Oder – durch den wunderbaren Nationalpark Untere Oder), und haben dort im AZS unseren Mast gestellt; alles bei teils sonnigem, teils bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Die Etappen der vergangenen Tage zeichneten sich vor allem durch die unterschiedlichen Schären-Landschaften in Südfinnland, den Alands und dem Stockholmer Schärengarten aus, zur Abwechslung sahen wir dann auch einige Städte.

Bei der Auswahl der Ziele in diesen Landschaften folgten wir insbesondere den Empfehlungen finnischer und schwedischer Segler und finnischer Kolleginnen: teilweise Orte, von denen wir bisher noch nichts gehört hatten.

In der letzten Zeit hatten wir sehr unterschiedliche Etappen und Erlebnisse:

Von Lohusalu (Estland) aus führten einige Ausflüge per Bus nach Tallinn. Tallinn ist wirklich eine Reise wert! Diese Stadt beeindruckend zu nennen, ist nicht ausreichend. Die Altstadt verfügt über viel gut erhaltenen historische Bausubstanz. Die Häuser, Gassen, Kirchen und Bezirke lassen das Leben und Treiben im Mittelalter gut vorstellbar werden. Diesen einmaligen Eindruck lassen sich natürlich auch viele Kreuzfahrtschiffpassagiere nicht entgehen. Als Gegenpol dazu erlebt man gleich in angrenzenden Bezirken eine lebhafte Großstadt mit moderner Architektur und Hochhäusern.

Auf unserer Segelrundtour durch die Ostsee sind wir – die SY Juella und die SY PrimaDonna, gemeinsam bis Danzig auch mit der SY Julius – in einem kleinen Hafen kurz vor Tallinn angekommen. Unsere Fahrt führte uns von Swinemünde entlang der polnischen Küste nach Kolberg, Darlowo und Leba, an der Halbinsel Hel entlang ging es dann in die Danziger Bucht nach Hel und weiter nach Danzig, einem Höhepunkt unserer bisherigen Reise.

Weit gefehlt: Wer sich von Swinemünde in Richtung Osten auf den Weg machen will, dem liegen eine Reihe teilweise sehr große militärischer Sperrgebiete im Weg. Diese sind in der Seekarte als „Sperrgebiet Nr. …. (occas.)“ gekennzeichnet. Die tatsächlichen Sperrzeiten werden vom „Hydrografic Office oft the Polnish Navy“ oder über Navtex veröffentlich (Quelle .s 1. Blog). Die Sperrzeiten werden oft erst am Tag vorher bekannt gegeben und manchmal auch kurzfristig aufgehoben.

Marina Kolberg

31.05.2016

Nach unserem Plotter mit aktuellen Karten sowie GoogleEarth liegen wir auf Land.

Tatsächlich befinden wir uns schwimmend in einem völlig neuen Gästehafen der Marina Kolberg. Von See kommend fährt man weit Richtung Fischerhafen an der bisher als neue Marina bezeichneten Clubmarina vorbei die man links liegen lässt. Ein Hinweis an Land „Guests“ weist den Weg. Nach einem Linksbogen befindet sich das Becken links etwas zurückliegend. Die Einfahrt ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

Am 19. Mai haben wir den SVSt Richtung Ostsee verlassen.

Viele liebe Freunde und Mitglieder haben uns einen wunderschönen Abschied bereitet. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Eine Übersicht über praktische Wetter- und Navtexmeldungen:

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