Segeln

Alles rund ums Segeln im SVSt

Liebe Segelfreunde,

Vielleicht haben es einige schon mitbekommen.

Es liegt seit diesem Jahr ein weiterer Contender in unserem Verein. Das Boot wurde uns dankenswerterweise von der Klassenvereinigung, der German Contender Association, in diesem Jahr als Einsteigerboot zum Kennenlernen und Probesegeln zur Verfügung gestellt. Das Boot wurde bis zum letzten Jahr als Regattaboot genutzt und hat alles um auch bei Regatten erfolgreich zu sein. Für des Boot wurde eine Haftpflichtversicherung bei der Gothaer Versicherung abgeschlossen.

"Ich trau mir das einfach nicht zu"

Das wäre schade, aber wie wäre es, das einfach mal auszuprobieren?

Wer es einmal testen möchte, kann mit Michael Koch, Tel 0179 6672121 einen Termin vereinbaren. Das Boot ist sicherlich nichts für Anfänger und Menschen die bisher ausschließlich Dickschiffe gesegelt haben, aber wer einen Laser oder vergleichbare kipplige Jollen segeln kann, sollte es einmal versuchen. Vielleicht segeln wir beim ersten Mal zu zweit auf dem Boot und Michael zeigt dir die notwendigen Techniken. Danach probierst Du es mal allein? Und Micha ist mit dem Motorboot dabei.

Allgemeines zum Contender

In den 1960er Jahren suchte die damalige IYRU (heute World Sailing) nach einer moderneren olympischen Einhandjolle als möglichem Nachfolger des Finn. Der Contender wurde 1967 von Ben Lexcen (damals noch Bob Miller) genau für diese Ausschreibung entworfen. Die Idee war: leichter, schneller, moderner — mit Trapez, also deutlich agiler als der Finn.

Der Contender gewann tatsächlich die olympischen Auswahlregatten 1969. Trotzdem blieb der Finn olympische Klasse. Gründe waren wohl weniger seglerisch-technisch, sondern eher politisch und organisatorisch: Der Finn hatte bereits eine starke internationale Lobby, große Verbreitung und bestehende olympische Tradition.

Weil der Contender nie olympische Klasse wurde, wird dieses Boot auch heute noch von leistungsorientierten Breitensportlern gesegelt. Wäre die Klasse olympisch geworden, würden heute vorwiegend Kadersportler in der Klasse aktiv sein.

Natürlich ist ein Contender nichts für Segelanfänger, aber wer sich auf Laser oder Europe bewegen kann, der wird mit etwas Übung auch einen Contender segeln können. Die meisten Umstellungsschwierigkeiten ergeben sich nur aus dem Segeln im Trapez. Im Gegensatz zu herkömmlichen Jollen, ist Geschicklichkeit im Contender wichtiger als pure Kraft oder Körpermasse um das Boot zu beherrschen. Übung hilft.

Seit seiner offiziellen Anerkennung als internationale Klasse in den 1970er-Jahren hat sich der Contender weltweit etabliert. In Deutschland sind ca. 190 Segler in Mitglied in der Klassenvereinigung. Einen aktuellen Regattakalender und sehr hilfreiche Einsteigertips findet ihr auf der Webseite Contenderclass.de

Der Contender war technologisch immer ziemlich fortschrittlich. Schon früh wurde akzeptiert, dass moderne Riggs die Boote schneller, kontrollierbarer und langlebiger machen — ohne dass ältere Boote komplett chancenlos werden sollten. Deshalb gibt es bis heute Mindestgewichte für Mast und Schwert, damit die Materialentwicklung nicht völlig aus dem Ruder läuft. Beim Contender wurden Carbonteile in den 1980er Jahren schrittweise erlaubt. Heute sind Carbon Masten und Carbon Großbäume sowie Ruder und Schwerter bei regattasegelnden Contendern Standard. So auch bei dem Boot, welches uns von der Klassenvereinigung zur Verfügung gestellt wurde.

contender

 

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Wollen Sie demnächst mit einem größeren Boot auf See gehen oder dort mitsegeln oder nur einfach einmal üben oder probieren, wie sich ein großes Boot segelt? Welche Manöver braucht man, und wie fährt man sie, was sollte man sonst so alles wissen?


Wenn Sie sich diese Fragen stellen, empfehlen wir Ihnen das „Praxistraining für Dickschiffseglerinnen, Dickschiffsegler und diejenigen, die es werden wollen“. Trainiert werden Grundlagen im Segeln und Manövrieren mit einem seegängigen Schiff und einiges mehr.

Das nächste Training findet unter der Leitung von erfahrenen Seeseglern des SVSt am Samstag, dem 5.Oktober von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr auf der Unterhavel statt. Start und Ziel ist der SVSt. Es ist Mitgliedern des SVSt vorbehalten.

Interessiert?

Dann tragen Sie sich bitte in die Liste im Vereinshaus ein. Weitere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung. Haben Sie Fragen? Sprechen Sie bitte unseren Fahrtenobmann an.

 

Fotos: Ulrich Förster

Zu einem "Frauensegeln" der ganz besonderen Art luden die RasMusen aus dem ASC am 11. August ein: Segeln mit dem ASC-Flagschiff PROSIT und anschließendes Grillen im ASC.
Anlass war der Wunsch des ASC-HelgaCup-Teams, den Spirit des HelgaCups nach Berlin zu holen und das Netzwerken unter den Berliner Frauenteams zu stärken.

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Unsere Seglerinnen sind beim Helga Cup, der größten Damenregatta der Welt, die von Freitag, dem 9. bis Sonntag, den 11. Juni auf der Hamburger Außenalster ausgetragen wird, auf der Zielgeraden.

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Am Samstag, 2.7. haben wir den SVSt am Chiemsee bei der Seebrucker Hafentrophy vertreten.

Veranstaltet vom Seebrucker Regattaverein ist sie eine der 7 Yardstickregatten um die jährliche Chiemseemeisterschaft. Die Strecke geht von Seebruck zur Fraueninsel zur Mündung der Ache und zurück nach Seebruck, ca. 9,5 sm. Bei bestem Wetter und einem schönen 4er Wind mit stärkeren Böen starten 96 Schiffe eingeteilt in 7 Kategorien. 89 Schiffe kommen ins Ziel, das schnellste, ein foilender Catamaran braucht 49 Min 50 Sek, das langsamste Schiff, eine Seezunge A Cat Boat 2 Std. 36 Min. Wir kommen mit unserer J/22 nach 1 Std. 53 Min. ins Ziel und sind damit in unserer Kategorie, der Racer, auf Platz 6 von 22 und gingen sehr zufrieden zum anschließenden Freibier. Es war ein 'g'schenkter Tag', wie man in Bayern sagt.

Mit besten Grüßen
Andrea und Alois

  Link zum Seebrucker Regatta Verein

[Bildnachweis: Creative Commons/pixabay, weitere Bilder bei aps-fotos – Link]

Es hat nun endlich geklappt. Unser Multi-Mover ist um 100 kg schwerer und damit auch für komplexere Aufgaben ertüchtigt worden. 

Nach vielem Hin und Her mit Hersteller und Vorstand zu Angebot, techn. Umsetzbarkeit, Finanzierbarkeit und schließlich Bestellfreigabe, wurden Anfang Januar 5 zusätzliche Gewichtsplatten a´ 20 kg und die für die erforderliche Achsverstärkung benötigten neuen Lager aus Holland geliefert. 

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Am 19.12.2019 fand in unserem Verein ein Workshop zum Thema Mast legen/stellen am Mastenkran statt.
18 Interessierte Mitglieder waren erschienen um ihre Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen.

Hier ein Ergebnisprotokoll.

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Pünktlich um 09:00 Uhr am 23. November 2019 begann die Arbeitstagung für die etwa 400 anwesenden Delegierten der Segelvereine aus ganz Deutschland im Auditorium der Katholischen Akademie in Hamburg.

Die Präsidentin des DSV Frau Mona Küppers eröffnete den Seglertag mit einem interessanten Talk auf der Bühne. Ihr Gesprächspartner war der Präsident Kim Andersen von World Sailing, dem internationalen Dachverband für Segelsport weltweit.

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