Jugend

Jugendarbeit im SVSt, Trainingsgruppen, Trainerinnen und Trainer, Regatten, Veranstaltungen
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Die YES ist eine dreitägige Regatta für verschiedene Jugendbootsklassen (ILCA 4/6/7, 420, 29er, Europe) in Kiel Schilksee.

Sie findet immer über Pfingsten statt, in diesem Jahr also vom 23.-25.5.2026. Besonders daran ist, dass dort auch der Olympiahafen liegt. Entsprechend ist die YES auch ein riesiges Event mit viel Rahmenprogramm. 

Wir waren in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal dabei.  Für uns: Jonas, Henrik, Jasper, Joris, unser Coach Micha und mich, Julius (+natürlich auch Eltern als Begleitpersonen) ging es mit den Vorbereitungen am Donnerstag los, wo wir tatkräftig aufgeladen und ich meinen brandneuen privaten ILCA vorbereitet habe.

Am Freitag sind wir dann losgefahren und Micha, Joris und ich haben den Trailer gezogen. Dort angekommen haben wir die Zelte aufgebaut und abgeladen. Dieses Jahr waren im ILCA schon knapp 250 Boote verteilt auf ILCA 4 bei Joris und Jasper und ILCA 6 bei Henrik, Jonas und mir vertreten. Nach dem Abladen haben wir uns im Wettfahrtbüro eingecheckt und unsere Armbänder bekommen. Die an den Tagen darauf noch wichtig werden würden. Am Abend gab es Pizza und wir haben es uns im Pavillon gut gehen lassen.
Am Samstag war Steuermannbesprechung um 10:00 Uhr, danach wurden die Boote aufgebaut. Der Wind war zwar nicht besonders vielversprechend, aber mal abwarten. Um 12:00 Uhr gab es dann wie erwartet das Zeichen Startverschiebung an Land für eine Stunde. Aus dieser Stunde wurden drei und dann kam Startverschiebung auf unbefristete Zeit.

Als alle dachten, das wird nichts mehr, kam nachmittags um 16:30 Uhr das Zeichen Delta. Also sind alle mehr oder weniger motiviert aufs Wasser. Wichtig: Auschecken an den Terminals! Dazu haben wir die Armbänder bekommen und wer sich nicht ausgecheckt hat, bekommt eine Punktstrafe. Wir haben eine Wettfahrt geschafft und sind danach in den Hafen um 20:30 Uhr, das hatte von uns auch noch keiner.

Die Ergebnisse waren nicht besonders gut, aber wirklich ärgerlich ist der Schaden, der mir auf meinem Deck aufgefallen ist, als wir reinschleppen wollten. Zum ersten Mal auf dem Wasser, ein ganz neues Schiff und dann ein Loch im Deck. Später hat sich ergeben, dass es wahrscheinlich jemand anderes war, der mir das Loch ins Deck brachte, da die Einkerbung genau zu einem Mastfuß des ILCAs passt. Da wir aber nicht nachvollziehen können, wer es war, müssen wir uns jetzt selber darum kümmern.
Am Sonntag ging es wie geplant um 10:00 Uhr raus. Dieses Mal mit einer Ladung Tape über dem Loch damit kein Wasser in die Schaumschicht kommt. Auf dem Wasser haben wir drei Wettfahrten gemacht. Die Ergebnisse waren eher durchwachsen. Der Wind war sehr schwach und die Bedingungen schwer, es sind selbst Segler aus dem Berliner Kader auf dem 56. Platz gelandet.
Am Montag war der Wind noch schwächer und auf dem Wasser ist wegen der letzten Startmöglichkeit nichts zustande gekommen, aber wir haben uns einfach am Motorboot unterhalten und Jonas und ich haben an unseren Rollwenden gearbeitet.

Danach an Land mussten wir das Salzwasser von den Booten spülen und den Trailer beladen. Als wir fertig waren, haben mein Vater und ich den Trailer nach Berlin gezogen und die Anderen sind nachgekommen.
Am Besten von uns hat Jonas abgeschnitten. Trotz der Ergebnisse und des Schadens war es mal wieder ein wunderschönes Teamevent und wir hatten alle sehr viel Spaß.

Ergebnisse:

ILCA 4:
69. Jasper
81. Joris

ILCA 6:
46. Jonas
74. Julius
82. Henrik


Alle Ergebnisse hier:https://www.manage2sail.com/de-DE/event/yes2026#!/results?classId=85bb52d8-e7c2-439a-88aa-1b77776af244