Segler-Verein Stössensee e.V.

Segeln auf der Sonnenseite der Havel

Haus und Grundstück SVSt

Haus und Gelände

Hier kann man gut vor Anker gehen!

In den Jahren 1985 bis 1988 haben wir unser Vereinshaus zum größten Teil selbst erbaut. Es verfügt über eine Grundfläche von 320 m² und beherbergt neben Umkleide- und Duschräumen einen Jugendraum, das Büro und einen schönen großen Saal mit Küchen- und Schankbereich. Bar und Billardtisch fördern die Geselligkeit. Für gemütliche Stunden sorgt ein offener Kamin oder auch ein Großbildfernsehgerät.

Im Sommer lockt die ganztägig besonnte Terrasse die Mitglieder ins Freie.

Seit 2003 sind wir Eigentümer des 4.600 m² großen Grundstücks. Es liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf an der Havelchaussee in unmittelbarer Nähe zur Heerstraße. Sowohl mit dem Auto oder Fahrrad als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut erreichbar, vor dem Vereinsgrundstück gibt es ausreichend Parkplätze.

Und wenn Sie mit dem Boot kommen, haben wir auch einen Platz zum Festmachen für Sie.

Segler-Verein Stössensee

Probleme bei der Ansteuerung?

Wir helfen weiter.

Segler-Verein Stössensee e.V.
Havelchaussee 129
14055 Berlin 

Büro 030 - 304 05 81 (Das Büro ist mittwochs von 17.30 Uhr bis 21.00 Uhr besetzt.)
Messe 030 - 308 14 561

buero@svst.de

52°30,4' N    13°12,7' E

Der Segler-Verein Stössensee e.V. liegt am Stößensee im Norden der Unterhavel im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und ist sowohl von Land als auch vom Wasser gut zu erreichen.

Zu Wasser

Aus Richtung Süden (Potsdam, Wannsee) kommend:  Nach Passieren des Grunewaldturmes und später der Halbinsel Schildhorn (Schildhorndenkmal gut sichtbar) rechts halten und mit Kurs NO auf das Restaurantschiff "Alte Liebe" oder den Funkmast zuhalten. Von dort befindet sich der SVSt nach etwas mehr als 500 m Richtung N auf der rechten Seite des "Stößensees".

Aus Richtung Norden kommend: Nach Passieren der Schleuse Spandau oder über die Spree kommend auf der "kanalisierten Havel" nach Passieren des "Pichelsdorfer Gemünds" (Einmündung der kanalisierten Havel in die Unterhavel) links halten und in großem Bogen auf das Restaurantschiff "Alte Liebe" oder den Funkmast zuhalten. Von dort befindet sich der SVSt nach etwas mehr als 500 m Kurs N auf der rechten Seite des Stößensees.

Machen Sie bitte am Gästesteg fest. Wenn Sie länger bleiben möchten, sprechen Sie bitte unseren Hafenmeister an und lassen sich einen Liegeplatz zuweisen. Die Liegegebühren (Wasser und Strom inkl.) finden Sie weiter unten auf dieser Seite. 

Zu Land

Für die Anreise mit dem Auto empfiehlt es sich, die Heerstraße am Scholzplatz zu verlassen und der Straße Am Postfenn zu folgen. Nach gut 2 km biegt man rechts in die Havelchaussee ein und findet das Vereinshaus (Havelchaussee Nr. 129) zwischen Rupenhorn und Stößenseebrücke gelegen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Verein mit der Buslinie M 49 zu erreichen. Diese Linie verkehrt im 10 Minuten-Takt zwischen S-/U-Bhf. Zoologischer Garten und Heerstraße/Nennhauser Damm (via U-Bhf. Wilmersdorfer Str. - Kantstraße - Messedamm/ZOB  - Theodor-Heuss-Platz - Scholzplatz - Stößenseebrücke). Es empfiehlt sich, an der Station Stößenseebrücke auszusteigen. Die Treppe direkt an der Brücke führt hinab auf die Havelchaussee. Von dort ist der Verein nach ca. 500 m Fußweg gut zu erreichen.

Gastronomie

Kerstin Harnisch

Kerstin Harnisch

Wirtin

Unsere Vereinsgastronomie wird seit 2012 von Frau Harnisch mit ihrem zuverlässigen Team geführt.
Herzlich Willkommen!

Speisekarte 19.04. -23.04.2017

Speisekarte 19.04. -23.04.2017

Öffnungszeiten der Gastronomie

(zwischen Ab- und Aufslippen)

Mindestöffnungszeit

Montag geschlossen
Dienstag geschlossen
Mittwoch / Donnerstag   ab 11:00 Uhr
Freitag ab 15:00 Uhr
Samstag ab 09:00 Uhr
Sonntag ab 11:00 Uhr

 

Küchenöffnungszeiten:  Warme Küche von 12:00 bzw. 16:00 bis 21:00 Uhr. Ein Imbiss ist auch nach Küchenschluss erhältlich.

Die Wirtin
Kerstin Harnisch

Telefon: 030 30814561
E-Mail: Oekonomie@SVSt.de

 

100 Jahre Geschichte und Tradition

Am 16.12.1909 gründen einige „wilde Segler“, die in die traditionellen Segelvereine des DSV nicht eintreten dürfen oder wollen, den Segler-Verein „Rotes Viereck“, der wenig später in „Segler-Verein Stössensee“ umbenannt wird. Ein geeignetes Grundstück wird am Rupenhorn an der Unterhavel in Berlin – Charlottenburg gepachtet.

Wachsendes sportliches Engagement und steigende Mitgliederzahlen kennzeichnen die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Das ursprüngliche Pachtgelände muss jedoch 1925/26 abgegeben werden. Daraufhin schüttet man in Eigenarbeit mit Sand aus dem U-Bahnbau die Bucht nördlich des Rupenhorns für ein neues Vereinsgelände auf. Ein Bollwerk wird geschlagen und eine Steganlage gebaut. Im April 1928 wird der Grundstein für ein neues Klubhaus gelegt.

Bis 1934 kann der Segler-Verein Stössensee seine Unabhängigkeit behaupten, dann wird der bei den Machthabern als „links“ geltende Verein von SA-Männern besetzt und in den "National-Sozialistischen-Wassersport-Verband (NSWV)" eingegliedert. Bei einem Bombenangriff gehen am 16.12.1943 das Klubhaus und der größte Teil der Boote in Flammen auf, aber bereits 1944 wird eine Baracke als provisorisches Vereinshaus errichtet.

Nach der Kapitulation löst die Alliierte Kommandantur die Vereine auf. Bereits 1948 lässt die britische Militärregierung als einen der ersten Seglervereine den Segler-Verein Stössensee e.V. wieder zu. In den Folgejahren erhöht sich die Zahl der Vereinsmitglieder auch durch Segler, die aus den östlichen Bezirken kommen und im "freien Teil der Stadt" eine neue Heimat suchen.

Der Verein entwickelt sich zu einem anerkannten Segelverein. Parallel zu den sportlichen Aktivitäten erfolgt der Ausbau von Platz und Hafen. 1988 wird das neue Vereinshaus eingeweiht. 2003 werden die Steganlagen auf 100 Wasserliegeplätze erweitert, der Segler-Verein Stössensee e.V. erwirbt das Grundstück als Eigentum. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und unsere Tradition!

Vorstand

Norbert Woeckner-Gerber

Norbert Woeckner-Gerber

Vorsitzender
 

Silvia Sartori

Silvia Sartori

Vorstandsmitglied Wirtschaft
Kassenwart

Jürgen Küpper

Jürgen Küpper

Vorstandsmitglied
Hafen- und Platzverwaltung

Harry Gluch

Harry Gluch

Vorstandsmitglied
Sport

Günter Luckfiel

Günter Luckfiel

Vorstandsmitglied
Jugendarbeit

Wolfgang Schodrok

Wolfgang Schodrok

Vorstandsmitglied
Hausverwaltung und Ökonomie Messewart

Britt Schaffranietz

Britt Schaffranietz

Vorstandsmitglied
Information und Dokumentation Schriftwartin

Sie wollen Segeln?

Träumen Sie davon, ...

... zum Feierabend Ihr Boot zu nehmen und auf Havel und Wannsee die Seele baumeln zu lassen, oder sich sportlich auszutoben? 

... mit anderen um die Wette zu segeln, bei Regatten das Letzte aus Material und Crew herauszuholen, Grenzen auszuloten? 

... auf See dahinzugleiten unter dem Druck eines freundlichen Windes, die Fußspitze im Wasser baumeln zu lassen und die kleinen glucksenden und plätschernden Wellen zu spüren,

in den Himmel über sich zu gucken und an nichts, an gar nichts zu denken, die Glieder in der Sonne zu recken und zu strecken und wunschlos glücklich zu sein? Oder in rauem, hartem Wetter, bis auf die Knochen durchnässt, stundenlang am Ruder ausharren, über Stunden hinaus nicht warm werden, aufgerissene Hände, müde Augen, nichts Warmes im Magen und nichts Trockenes auf dem Leib?

Das ist Segeln!

Viele Segler werden Zeit ihres Lebens seekrank. Bei jeder Reise, jeder Regatta, jeder kleinen Sonntagsnachmittagstour, sobald es nur drei Stärken weht, hängen sie mit gequälten Gesichtern über die Reling und fühlen sich schauerlich. Seekrank sein ist etwas Widerwärtiges und Gemeines – und dennoch segeln diese Leute weiter. Sie kommen nicht wieder davon los, sie haben dem Segeln die Fingerspitze gereicht – schon ist die ganze Person infiziert.

Deshalb: Seien Sie vorsichtig mit Ihrer Fingerspitze!

  • Hat es Sie erwischt oder
  • wollen Sie es nur mal so probieren oder
  • wollen Sie sowieso der weltumspannenden Gruppe der Vereinssegler beitreten,

dann können wir Ihnen helfen:

Lernen Sie unseren Verein kennen: Wir stellen Ihnen ein Mitglied als Paten zur Seite, er oder sie kann alle Ihre Fragen beantworten, hilft mit Rat und Tat, macht Sie mit dem Verein bekannt und findet für Sie Mitsegelmöglichkeiten.

Oder Sie haben ein eigenes Boot? Umso besser, Fragen zum Rigg, zum Material, zur Segeltechnik oder Navigation, alles lässt sich klären.

Sie haben gehört, bei uns muss man auch Arbeitsdienst machen? Ja, mindestens zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um so viel wie möglich der anfallenden Arbeiten zu erledigen. Das spart Mitgliedsbeitrag und fördert die Kommunikation. Und an der Bar kann man danach schon wieder vom Segeln erzählen, den nächsten Törn planen oder die todsicher erfolgreiche Regattataktik diskutieren.

Wenn nun weder die Seekrankheit noch der Arbeitsdienst Sie davon abhalten können, bei uns Mitglied werden zu wollen, können Sie sich hier den Aufnahmeantrag (pdf)  und unseren Fragebogen für Interessenten (pdf) herunterladen.

Beiträge und Gebühren

Stand: 23.02.2017

Ordentliches Mitglied

 

486,00

Jugend-Mitglied (bis 14 Jahre) und Junioren-Mitglied (bis 18 Jahre)

 

84,00

Mitglied in Ausbildung (bis 27 Jahre)

 

144,00

Passives Mitglied (ehemals ordentliches Mitglied, i.d.R. ab 65 Jahre)

 

228,00

Gastmitglied (Mitglied eines anderen DSV-Vereins)

 

96,00

Auswärtiges Mitglied (ständiger Wohnsitz außerhalb Berlins)

 

42,00

Förderndes Mitglied 

 

408,00

 

 

 

 

Eintrittsgeld

 

1,00

 

     

Mitglieder, die erstmalig einen Bootsstand im Wasser auf Dauer zugewiesen bekommen, zahlen einmalig einen Jahresbeitrag der Standmiete zusätzlich.

Wasserliegeplatz für Schwertboote

ca.

L x B x €

22,10

Wasserliegeplatz für Kielboote

ca.

L x B x €

26,50

Landliegeplatz für Kleinboote (Optimist usw.) ca.

78,00

Landliegeplatz für Jollen (Laser, 420er usw.) ca.

230,00

 

   

Arbeitsdienst

   

Arbeitsdienst ab dem 16ten Lebensjahr

  16 Stunden im Jahr 2017

Nicht geleisteter Arbeitsdienst pro Stunde

50,00
     

Gastlieger

   

Unter 6 m pro Tag

10,00

Über 6 m pro Tag

15,00
     

Winterliegeplätze

   

Wasserliegeplätze für Gäste

200,00

Anteilige Stromkosten nach späterer Abrechnung des Winterverbrauchs ca.

60,00 - 80,00
     

Bankverbindung:

Vereins-Konten 

Berliner Volksbank   IBAN: DE92 1009 0000 2137 8840 06        BIC: BEVODEBB

Postbank Berlin        IBAN: DE81 1001 0010 0066 6861 09        BIC: PBNKDEFF

Regatta-Konto 

Postbank Berlin        IBAN: DE76 1001 0010 0003 8041 06        BIC: PBNKDEFF

 

  Download: Beiträge und Gebühren | Stand: 8.11.2016 (pdf)

Satzung, Antrag, Fragebogen

Allein der Begriff jagt Schrecken ein. Da riecht es nach verstaubten Akten, unverständlichen Paragraphen und griesgrämigen Advokaten, die ohnehin nur das Schlechte wollen. Angewandt auf den Verein hat die Satzung nur den einen Sinn, das einfache Mitglied zu drangsalieren und im Sinne der Obrigkeit (also Vorstand) gefügig zu machen.

Nicht bei uns. Wir Stössenseeer sind stolz auf unsere Satzung, unser Grundgesetz, unsere Verfassung - wir haben sie nämlich selbst gemacht. Und von Zeit zu Zeit verändern wir sie auch, um sie den Gegebenheiten anzupassen. Dabei kann natürlich jeder seine Vorschläge einbringen, und das Gesamtwerk regelt dann unser Zusammensein in unserem gemeinsamen Haus auf unserem gemeinsamen Grundstück mit unserer gepachteten Wasserfläche. Bei 270 Mitgliedern ist nicht ständig Einvernehmen zu erwarten, da ist so eine Satzung ganz praktisch.

Und wer jetzt immer noch Interesse hat, kann hier gleich den Aufnahmeantrag und unseren Fragebogen für Interessenten herunterladen und ausgefüllt mitbringen oder uns zuschicken.

 

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Download: Satzung (pdf)

Download: SVSt Aufnahmeantrag (pdf)

Download: Fragebogen für Interessenten (pdf)