Segler-Verein Stössensee e.V.

Segeln auf der Sonnenseite der Havel

Am Samstag, den 23. März werden in unserem Verein die Boote ins Wasser gebracht. Das Slippen ist gut vorbereitet:
 
Listen mit den Einsatzplänen der Bedienermannschaften und Slippzeiten finden Sie im Vereinshaus, und im internen Bereich der Webseite:
 
Die Wasserlieger werden gebeten, rechtzeitig ihre „Sommerposition“ zu beziehen und ggf. den Stegplatz freizumachen.
Alle Bedienermannschaften und Bootseigner werden um rechtzeitiges Erscheinen gebeten und melden bei Verhinderung Ersatzleute an.
 
Die Hafencrew bittet um Sorgfalt bei den Arbeiten und Beachtung folgender Hinweise (Briefing):

Briefing für die am Slippen beteiligten Gruppen

Grundsätze

  • Zum Auf- und Abslippen der Boote im Herbst und Frühling wird ein entsprechender Autokran gemietet. Der Autokran wird nach geleisteten Stunden + An- und Abfahrt bezahlt.
  • Personen, die nicht am Slippen beteiligt sind, müssen sich den Slipparbeiten fernhalten.
  • Vorsicht im Schwenkbereich des Drehkranes.
  • Kein Aufenthalt unter schwebenden Lasten
  • Merke: Auch kleinere Boote wie Jollenkreuzer und Kleinkreuzer haben Gewichte von um die 1000 kg = 1 Tonne = 1 m³ Wasser! Bitte Umsichtig und vorsichtig mit ihnen umgehen!
  • Die Slippmannschaften werden vom Hafenmeister bestimmt und eingeteilt. Die Reihenfolge der Mannschaften werden in einem Ablaufplan festgelegt. Der Ablaufplan wird rechtzeitig ausgehängt. Beim Ablösen der Slippmannschaften ist auf unbedingte Pünktlichkeit zu achten. Fernbleiben ohne vorherige Entschuldigung wird nicht geduldet, das ist nicht kameradschaftlich! Der Ferngebliebene hat selbst für Ersatz zu sorgen.

Bootstypen, die vom Autokran gekrant werden

  • Boote mit eigenem Heiß Geschirr. Diese Bootstypen werden an ihrem eigenen Heiß Geschirr mit dem Autokran direkt vom Wasser aus (an kleiner Slipp Anlage) auf ihren Landliegeplatz (Bock, Pallhölzer) gehoben und abgestellt.  - Abslippen entsprechend umgekehrt.

    Slippmannschaft, min 4 Personen
    1 Einweiser
    1 Bootseigner
    2 Führleinenbedienung

  • Boote als Sondertypen. Diese Bootstypen (z.B. Neptun) haben kein eigenes Heissgeschirr und eignen sich schlecht für den Transport mit dem Slippwagen. Sie werden mit Gurten direkt aus dem Wasser geholt und auf ihrem Bock abgesetzt. - Abslippen entsprechend umgekehrt.

    Slippmannschaft, min 6 Personen
    1 Einweiser
    1 Bootseigner
    2 Führleinenbedienung
    2 Gurtbedienung

  • Boote ohne eigenem Heissgeschirr. Diese Bootstypen werden mit dem Slippwagen (Boote bei Rampenfahrt gut verankern) an Land transportiert, von dort vom Kran mittels Gurte (Gurtsicherung gegen Verrutschen) vom Slippwagen gehoben und auf dem dazugehörigen Bock abgelagert.   - Abslippen entsprechend umgekehrt.

    Slippmannschaft, min 12 Personen
    1 Einweiser
    1 Bootseigner
    2 Führleinenbedienung
    2 Gurtbedienung
    1 Windenbedienung
    1 Windenseilbedienung
    4 Slippwagenschieber

Der Einweiser

  • Nur der Einweiser ist der Kontaktmann zwischen Mannschaft und Kranführer. Nur der Einweiser gibt Zeichen für den Kranführer, nur er!
  • Vor dem Anheben des Bootes durch den Kran, erfragt der Einweiser den Bootseigner ob mit dem Hebevorgang begonnen werden kann und kontrolliert die Lage der Gurte sowie die Verbindung der Gurte mit der Sicherheitsleine nahe am Kiel. Diese Leine soll ein Verrutschen der Gurte verhindern.
  • Vor dem Absenken der Boote auf den Lagerbock vergewissert sich der Einweiser ob das Boot korrekt in Quer- und Längsrichtung über dem Lagergestell hängt.
  • Befindet sich das Boot abgestellt im dafür geeigneten Gestell, fragt der Einweiser den Bootseigner ob sein Boot gut und sicher steht und die Gurte gelöst werden können. Erst bei positiver Antwort gibt der Einweiser dem Kranführer die Zeichen zum Absenken der Tragegurte.

Der Bootseigner

  • Installiert die Führleinen an stabilen Klampen am Bug und Achtern seines Bootes.
  • Gibt die Anschlagpunkte für die Heissgurte an.
  • Hängt die Heissgurte in die Traverse.
  • Gibt dem Einweiser Zeichen wann das Boot angehoben werden kann.
  • Löst die Heissgurte von der Traverse.
  • Nur der Einweiser ist der Kontaktmann zwischen Bootseigner und Kranführer.

Die Führleinenbedienung

  • Steht gemeinsam auf 1 Seite (Backbord oder Steuerbord).
  • Führt feinfühlig das in den Heissgurten hängende Boot.
  • Dreht das Boot nach Bedarf immer in Absprache mit seinem Compagnion und dem Einweiser.
  • Arbeitet mit den Gurtbedienern zusammen:
    Beim Anlegen der Gurte.
    Beim Anschlagen der Sicherungsleine zwischen den Gurten. Diese Leine kann an einem Gurt immer angeschlagen sein.

Die Gurtbedienung

  • Vom Slippwagen werden die Boote in den Gurten hängend vom Kran zu den Lagerböcken gehoben.
  • Die Gurtbedienung legt die Gurte an die dafür geeigneten Stellen an. Der Bootseigner hakt die Gurte in die Traverse ein. Die Lage der Gurte orientiert sich an den dazugehörigen Heisspunkte am Boot
  • Legt die Sicherungsleine zwischen den Gurten an. Diese wird straff im Bereich der Mitschiffslinie am Kiel angeschlagen.
  • Nimmt die Gurte vom Bereich des Bootes frei zum Aufheissen.
  • Beim Sonderfall z.B. Bootstyp Neptun werden die Gurte schon im Wasser angelegt und von dort auf den Lagerbock oder Trailer gelagert. Der Bootseigner verholt die Gurte im Wasser an seinen Heisspunkt.

Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge bitte an die Hafencrew (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.