Segeln

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16.06.19 / Grandioses Finish für unser Quadriga-Sailing-Team

Als erst neu formiertes Damenteam mit sehr unterschiedlichen Regattaerfahrungen (für Gabi sollte es die erste Regatta sein) und wenigen Kenntnissen in der Bootsklasse J70, hatten wir uns das Erreichen der 1. Hälfte für den mit Seglerinnen aus 10 Nationen international besetzten Helga-Cup vorgenommen.

Das Format gleicht dem der Segel Bundesliga und so waren wir nach dem ersten Regattatag mit zwei 3. Plätzen von je 7 Schiffen recht zufrieden. Meine Starts waren aber noch zu verhalten. Ich nahm mir also vor, mutiger zu werden.

Der Samstag begann für uns wieder mit einem 3. Platz, über den wir trotzdem froh waren, denn der Wind und seine Dreher waren schwer zu lesen. Jeder kleine Fehler wurde umgehend bestraft. Im nächsten Rennen hatten wir dann Pech, als uns zwei Schiffe auf den letzten Metern vor dem Ziel durch eine Privatböe überholten. Statt schon wieder 3. wurden wir nun 5.

Bis zu unserem nächsten Einsatz hatten wir eine lange Pause. Der Wind frischte wie vorhergesagt deutlich auf. Die schnellen Bootswechsel der Teams an einem extra vom THW erbauten Steg vor den Augen vieler Zuschauer waren bei auflandigem Wind durchaus anspruchsvoll. Im Training kamen wir bislang gut mit Starkwind zurecht und so wurden wir mutiger. Leider erwischte uns nun aber ein Frühstart, den wir mit 8 Zählern teuer bezahlten.

Meine Starts wurden fortan dennoch besser aber diesmal gelang es uns nicht, die gute Platzierung bis ins Ziel zu halten. Die folgenden Rennen beendeten wir als jeweils 4. von 7. Für uns war es schade, dass wir an diesem 2. Regattatag unser Potential nicht richtig ausschöpfen konnten.

Bei den Social Events am Abend vergaßen wir das aber schnell. Es herrschte eine grandiose Stimmung und wir haben viele neue Teams und ihre Segelrinnen kennengelernt. Spitzenseglerinnen treffen auf Freizeitseglerinnen, international gestandene Matchracerinnen auf Offshoreseglerinnen, Profis auf Amateure. Es ist wirklich eine Ehre bei so einer Regatta starten zu dürfen!

Mit frischem Mut gingen wir am Sonntag in die letzten beiden Rennen bei wenig und drehendem Wind. Zum Glück wussten wir nicht, dass uns jeder per Livestream zugucken konnte und ein erfahrener Kommentator das Geschehen live analysierte. Was nun geschah konnten wir selber kaum fassen. Wir schafften das für uns Unmögliche! Wir gewannen beide Rennen teils mit großem Abstand. Was für ein Finish dieses tollen Events!

Wir beenden den Helga-Cup mit einem 32. Platz von 76 und haben somit unser selbstgestecktes Ziel erreicht und noch viel mehr. Verdiente Siegerin wurde Nicola Parlow mit ihrem Team, die beim Finallauf vor grandioser Zuschauerkulisse ins Ziel segelte.

Nach dem Helga-Cup ist vor dem Helga-Cup! Vielleicht können wir ja 2020 wieder dabei sein.

Eure Melanie

[Die SVSt-Wettfahrt um Platz 1 im 4. Rennen des 10. Laufs im Video der Berichterstattung auf YouTube ab ca. Minute 24: https://youtu.be/uVFD92ZG0es]

14.06.19 / Eindruck vom 1. Tag:

Mit zwei 3. Plätzen von je 7 Booten sind wir solide in die Regatta gestartet und zufrieden. Damit führen wir aktuell auch die Berliner „Delegation“ an. Die Stimmung ist großartig und ich treffe hier sogar einige internationale Seglerinnen aus Kroatien und Österreich mit denen ich 2007 das Transatlantikrennen und andere Rennen gesegelt bin. Drückt uns weiter die Daumen.

Melanie

 

Nach Transatlantikrennen auf die Sprintstrecke - ein Trainingsbericht von Melanie Aalburg:

Seit Mitte April trainiere ich mit meinem Team in der „Trainingsgruppe Wannsee“ enge Starts und schnelle Manöver auf einer J70. Wir freuen uns sehr, als neu formiertes Qudriga-Sailing-Team beim diesjährigen Helga-Cup für Berlin starten zu dürfen.

Der Helga-Cup als reine Damenregatta wurde 2018 erstmalig in Hamburg auf der Außenalster ausgesegelt.

Er gilt schon jetzt als die größte Damenregatta der Welt, 96 Teams aus Deutschland, Europa und der Welt werden in Hamburg erwartet.

Das Format ähnelt dem, der Segel-Bundesliga:
Charakteristisch für dieses moderne Format sind ein fliegender Wechsel der Teams auf dem Wasser, kurze knackige Rennen von ca. 15 Minuten in einem Feld von jeweils sechs vom Veranstalter (NRV) gestellten J70. Schiedsrichter entscheiden direkt auf dem Wasser.

  • 1. Wettfahrt Freitag, 14. Juni um 13:30 Uhr
  • weitere Wettfahrten Samstag, 15.Juni
  • Finalrennen Sonntag 16. Juni ca. 15:30 Uhr

Unser Team besteht aus 5 Seglerinnen. Elke und Gabi wechseln sich auf dem Vorschiff ab, Theresa trimmt die Fock, Bettina fährt den Gennaker und ich bin am Ruder.

Drückt uns die Daumen!

Eure Melanie

Melanie startet als Teammitglied in der Trainingsgruppe Wannsee übrigens für den SVSt. Einige Infos zur Regatta:

Es sind noch zwei Startplätze zu vergeben (Stand 5.6., 13:30 Uhr)! Alles dazu und zur Regatta unter www.helgacup.de.

Für die Männer und die zu Hause gebliebenen wird es vom Helga Cup 2019 einen Live Stream und ein Live Tracking geben:
Freitag Livetracking,
Samstag Livetracking + Livestreaming von 12 bis 16 Uhr,
Sonntag ab 12 Livetracking und Livestreaming.

Hier die Links, bis zum ersten Start nur mit Standbild, aber ab da live!!  
14.-16. Juni: SAP-Live-Tracking: https://www.helgacup2019.sapsailing.com
15. Juni: https://www.youtube.com/watch?v=tBT1EVMkgmc
16. Juni: https://www.youtube.com/watch?v=uVFD92ZG0es

[Die SVSt-Wettfahrt um Platz 1 im 4. Rennen des 10. Laufs im Video der Berichterstattung auf YouTube ab ca. Minute 24: https://youtu.be/uVFD92ZG0es]

[Bildrechte: © Jörg Saeger (Training), Sven Jürgensen (NRV/Hamburg), privat (Team)]


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