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SVSt unterwegs - Seeblogs, Fahrtensegeln, Fahrtenwettbewerbe, Seereisen
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SVSt unterwegs

In diesem Blog freuen wir uns über Grüße von unterwegs, Wissenswertes über Land und Leute von dort, wo Sie gerade sind und an uns Daheimgebliebene denken.

(Wer etwas schreiben möchte und noch keinen eigenen Zugang hat, wende sich bitte an die Webredaktion - webreaktion@svst.de.)

13.08.2017

Grüße aus der Hanöbucht

geschrieben von

Die Etappen der letzten Tage zeichneten sich durch einen Wechsel von schönen Segeltagen und Fahrradtouren durch abwechslungsreiche Naturreservate aus.

Nach den Fahrten durch enge Schärengewässer mit streng vorgegebenen und vorbereiteten Routen genossen wir das freie Wasser, in denen wir das Boot so richtig „laufen lassen“ konnten. Die Strecke von Figeholm nach Byxelkrok auf Öland war Segeln vom Feinsten. Bei Sonne, Wärme und 3 – 4 Beaufort konnten wir am Wind oder – nach einem Winddreher – mit halbem Wind bis kurz vor dem Hafen die Segeltour ausführlich genießen.

Am Sonntag, 5. August, kommt diese Meldung abwechselnd aus der Mahagonihöhle und vom Sonnendeck des Sturmvogels im Hafen von Barhöft. Wie und warum wir hier hingekommen sind?

Während der vergangenen Tage sind wir durch die ostschwedischen Schären gesegelt und gefahren; in Ruhe und ausgiebig haben wir diese interessante und vielseitige Landschaft auf uns wirken lassen. Unsere Ziele variierten zwischen lebhaften und ruhigen Buchten, Kleinstädten bzw. Mini-Orten und Vereinshäfen von schwedischen Seglervereinen.

Gilleleje, 16. Juli bis 21. Juli 2017

Nach zwölf meist entspannten Tagen auf Hiddensee mit kulturellen Höhepunkten, einem Konzert mit Barock-Musik des Ensembles Tabula Rasa in der Kirche von Kloster, einer kenntnisreichen Führung durch das Asta-Nielsen-Haus mit Erläuterungen zu den von Max Taut auf Hiddensee gebauten Häusern durch Jana Leistner, und auch Sonnen- und kurzem Ostseebaden (wegen eisiger Wassertemperatur), einem verregneten Mittwoch mit versöhnlicher Abendsonne, einem Donnerstag mit Starkwind können wir uns von der Insel loseisen.

Freitag, 7. Juli 2017, Kloster auf Hiddensee

Diese Meldung kommt aus der Mahagoni-Höhle, dem Bauch des Sturmvogels. Wir sind nun 2 Wochen unterwegs und hatten gestern den ersten schönen Tag mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Und wenn der kühle Nordwest Wind nicht gewesen wäre, hätte Chrissie auch längere Zeit am Strand verbracht und nicht nur einmal gebadet, bei gefühlten 15° Wassertemperatur.

27.06.2017

Grüße aus Nynäshamn

geschrieben von

Die Westseite der Ostsee zeigte sich uns vielgestaltig: von historisch bedeutsamen Städten bis hin zu atemberaubende Schärenlandschaften. Das Wetter war allerdings nicht mit dem Traumsommer, den wir im letzten Jahr erleben durften, zu vergleichen; es war teilweise sehr kühl, erst seit wenigen Tagen ist es etwas wärmer (gestern war allerdings ein einzelner Hochsommertag), der Wind hingegen meint es bislang sehr häufig gut mit uns, kommt aus einer genehmen Richtung, aber manchmal auch recht stark.

08.06.2017

Richtung Schweden

geschrieben von

Im vergangenen Jahr besuchten wir auf unserer Ostsee-Rund Tour den Ostteil Schwedens nur sehr kurz. Auf diesen Küstenabschnitt möchten wir nun gerne in diesem Jahr einen Schwerpunkt unserer Reise setzen.

Am 21. Mai ging es los. Nach einem herzlichen Abschied in unserem heimischen SVSt sind wir, wie üblich, unter Motor nach Stettin gefahren (Kanäle, Oder – durch den wunderbaren Nationalpark Untere Oder), und haben dort im AZS unseren Mast gestellt; alles bei teils sonnigem, teils bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen.

Kalmar war während des Mittelalters von großer strategischer Bedeutung bis es 1680 seine militärische Führungsrolle an den neuen Kriegshafen verlor. Sehenswert sind unter anderem der Barockdom, die Burg, Schlosspark mit Modern Art Museum, Gamlastan: Altstadtgassen mit schönen Holzhäusern und Blumengärten. Das Länsmuseum zeigt Schätze des mittelalterlichen Kriegsschiffes „Kronan“. Das Schiff, doppelt so groß wie die „Wasa“, ging 1676 bei einer Verfolgung durch eine dänisch-holländische Kriegsflotte an der SE-Spitze Ölands mit 800 Mann unter.

Die beliebte Insel Utö wird ´von vielen Fähren und Seglern angelaufen. Die Hafenmanöver laufen ruhig und gelassen ab, ohne laute Worte. Es herrscht eine lockere, fröhliche Atmosphäre. Von einer holländischen Mühle hat man einen schönen Blick über Utö und den Schärengarten. Der Heimatverein unterhält ein kleines Museum, das über die Geschichte und den Eisenerzbergbau informiert. Am nächsten Morgen haben wir ein kräftezehrendes Manöver, um unseren Heckanker freizukriegen. Jürgen baut später das schwere Heckankergeschirr um. Er tauscht den 15kg Bruce gegen einen 11kg Bügelanker. Der 10m Kettenvorlauf wird mit 10m Bleileine ersetzt. Für diese Region ist das allemal ausreichend!

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