Regatten

Vom SVSt veranstaltete Regatten, Wettfahrtkalender

Der Berolina Cup wird seit Jahren von uns ausgerichtet. Die Vorbereitungen nehmen immer viel Zeit in Anspruch.
Die bange Frage, ob er überhaupt stattfinden kann, wurde endlich durch die Behörden mit "Ja" beantwortet. Unser Hygienekonzept musste nun in die Segelanweisungen integriert werden.

Die Schlauchbootfahrer und Besatzungen der Start- und Zielschiffe wurden angeheuert - als Startschiff fungierte Frank und Barbara Schindlers „Sabire“. Zielschiff war die regattaerfahrene Crew der „Esiko“ mit Daggi und Willi Rennecke, Regattaschlepper waren Holmi mit seiner „Liane“ und „Line Bro“ mit Alois Lang und Andrea Bardthold - bis Freitag vor dem ersten Start schien alles geregelt.
Die Folkeboote hatten wie gewohnt starke Meldezahlen, bei den Dyas fehlte noch ein Starter um eine Ranglistenwertung ( zehn gestartete ) zu erreichen.
Bernd Hamann mit viel Erfahrung im Zugvogel erklärte sich bereit, die zehnte Meldung abzugeben und zu starten. Jürgen Küpper, nicht gerade mit viel Regattaerfahrung gesegnet, lief Bernd über den Weg und ehe er sich versah war er als Schotte auf der Vereinsdyas angeheuert. Alle freuten sich schon darauf Jürgen im Dyastrapez arbeiten zu sehen.

Einen Tag vor der Regatta meldete Paul Fischer dann, dass er nicht Mobo 1 fahren kann, sein Name war auf eine Corona-Kontaktliste geraten, der Corona-Test musste abgewartet werden.
Niko Honneff sprang als Ersatz ein, seine Erkältung wäre abgeklungen erklärte er und freute sich auf die Regatta. Am Samstag  früh musste er aber absagen, weil er noch nicht fit genug war als Schlauchbootfahrer die Gewichte zu handhaben.
Inzwischen hatten die Dyas noch Meldungen abgegeben so dass sie auf 12 Gemeldete kamen, sodaß die Rangliste gesichert war.

Bernd Hamann wurde als Dyas-Segler zurückgezogen, aber am Samstag um acht Uhr aus dem Bett geklingelt. Sein neuer Job beim Berolina Cup war nun Schlauchbootfahren und Tonnen legen. Zusammen mit Garcia Kaletta (J24). Mit Britt Schaffranietz und Erik Schulz (J24) bildeten sie nun das Tonnenleger-Team.

Pünktlich um 11 am Samstag gab es dann den ersten Start für Dyas und Folkeboote. Der Wind aus Ost drehte sehr stark. Für Segler und Wettfahrtleitung keine leichte Aufgabe.
In der zweiten Wettfahrt musste für die Folkeboote an der Tonne 3 abgekürzt werden - nach den Wettsegelbestimmungen  darf eine Wettfahrt nicht länger als 90 Minuten dauern, die Gefahr dass die Wettfahrt wegen Zeitüberschreitung annulliert würde war zu groß.
Der Start zur dritten  Wettfahrt lief für die Dyas ereignislos.
Die Folkeboote produzierten wegen der vielen Dreher zwei Frühstarts, mit „Black Flag“ konnte dann ohne Frühstarter gestartet werden.

Beim Begrüßungsabend sorgte Kerstin Harnisch für Büffet und Getränke unter Corona-Bedingungen - vielen Dank dafür.

Am Sonntag konnten wir die vierte Wettfahrt bei Kaiserwetter starten.
Die Preisverteilung war für mich als Wettfahrteiter sehr ungewohnt, weil ich den Preisträgern nicht die Hand schütteln durfte. Die Segler waren rundum zufrieden mit der Organisation an Land und auf dem Wasser - für die Veranstaltung ein voller Erfolg. Viele Segler kündigten an, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Vielen Dank an mein Regattateam.
Sportwart Harry Gluch
 

 Ergebnisse Folkeboot manage2sail

 Ergebnisse Dyas manage2sail

 

 

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