Regatten

Vom SVSt veranstaltete Regatten, Wettfahrtkalender

[Aktualisierung J/24 28./29.06.]

KiWo-BLOG der Highfive:

[29.6., 23:24] Liebe Kameraden,
nach unserer sich bis in den späten Nachmittag ziehenden Startverschiebung durften wir tatsächlich noch rausfahren - um dann auf der Regattabahn auf ein stabiles Windfeld zu warten. Immerhin hatten wir damit Zeit unsere neue Genua einzufahren (ein traumhafter Anblick). Nach 45 min verlegte sich das Startschiff westwärts und kündigte souverän einen 180° Winddreher an, mit Recht.



Im abendlichen Sonnenschein durften wir tatsächlich noch eine Wettfahrt fahren. Auch hier lief der Start dank der langen Startlinie ganz gut, allerdings war die neue Genua wegen der wechselnden Bedingungen nicht optimal eingestellt - was sich ohne Wende nicht lösen ließ. Bis diese möglich war verloren wir wertvolle Höhe und platzierten uns bei der ersten Tonnenrundung im Mittelfeld. Mit einem Briten in Lee kämften wir mit dem Spi, um diesen vom Vorstag zu lösen. Ein anderes deutsches Team hinter uns war schneller und schob sich zwischen uns, seine Nase in Lee neben unserem Heck - und wurde prompt vom Briten hochgeluvt. Nur konnte Niko nicht weiter ausweichen ohne unser Heck in seinen Bug reinzudrehen. Es kam gerade so nicht zu einer Berührung. Unseren Platz konnten wir bis zum Ende der Wettfahrt halten und gingen als 17.er durchs Ziel. Das andere deutsche Team hatte einen Kringel gedreht um sich zu breinigen, protestierte jetzt jedoch auf Wiedergutmachung der verlorenen Plätze gegen uns. Die Verhandlung begann nach einem langen Tag in der Sonne um 21:00 Uhr abends und zog sich über eine Stunde. Das Kuriose daran: die von der Jury festgehaltenen Fakten entsprachen weder Nikos noch der Beschreibung des anderen Steuermanns. Das Boot wäre viel weiter überlappend zu uns gewesen, hätte mehr Abstand gehabt und Niko wäre wegen des Spimanövers nicht angeluvt. Unsere Diskusionen über Regelungen und Prozedere dauerten noch bis Mitternacht an, dann vielen wir ins Bett.

Am nächsten Morgen beantragten wir also eine Wiedereröffnung der Verhandlung, in Absprache mit dem anderen deutschen Team (das dennoch keine Wiedergutmachung für einen Kringel bekommen hat, sowas gibt es nicht). Dennoch ging es zeitig zu 10:30 Uhr auf die Bahn, der Wind abnehmend und rechtsdrehend angesagt. Der Dreher kam, ber der Wind blieb stabil bei ca 10 kn. Leider konnten wir uns in der ersten Wettfahrt nicht optimal platzieren, insbesondere weil wir mit steuerbord an die Luvtonne angelegt hatten und ein ganzes Pulk aus Kameraden durchlassen mussten um die Tonne runden zu können. Wir kamen auf Platz 19 durchs Ziel.

Der nächste Start lief super, die richtige Höhe haltend gingen unter den ersten 10 um die Tonne. Der anschließende Spikurs brachte noch mal einige Plätze, die wir auch bis zur Luvtonne halten konnten - jetzt auf Platz 5. Allerdings geht unser Kurs in Lee noch mal um die Leetonne und dann mit Halbwind richtung Ziel. Nach einem Luvkampf auf der linken Spiseite halsten wir zu früh, mussten ein Boot mit um die Tonne nehmen und landeten damit zu tief, ca. 10 J24 zogen mit ihrem Spi über uns hinweg, wir verloren an Fahrt durch die Abdeckung. So kam es zum Platz 15.

Pünktlich starteten die J80 und J70 wieder vor uns, letztere allerdings drei mal. Unser Start wurde vorzeitig abgebrochen, der nächste folgte direkt mit schwarzer Flagge (vielleicht hatten sie die vorher vergessen). Leider starteten wir wohl etwas zu aggressiv und wurden wegen vorzeitigen überfahrens der Linie direkt disqualifiziert, Zeit für eine Mittagspause auf dem Wasser.

Immerhin schafften wir an diesem Tag noch ein viertes Rennen: trotz eines verhaltenen Starts konnten wir uns auf der ersten Kreuz gut nach vorne segeln. Unter höchster Konzentration gelang es uns den Platz in den top ten bis zum Ende zu halten - ein glücklicher Abschluss auf Platz 7 für einen langen sonnigen Regattatag.

Im Hafen angekommen ging es direkt wieder zum Regattabüro und dann zur Anhörung um den Protest vom Vortag wieder aufzunehmen. Obwohl sich beide Parteien des Protestes einig waren das Niko nicht hätte anders reagieren können und falsche Fakten dokumentiert wurden, wurde der Protest von der Jury nicht wieder aufgenommen. Damit bleiben wir im Rennen 4 disqualifiziert.

Für morgen ist wieder mehr Wind angesagt, rechtsdrehend und zunehmend auf bis zu 27 kn. Das ist sicherlich vorteilhaft um zwischen 10:30 Uhr und 14:00 Uhr die geplanten vier Wettfahrten starten zu können, wir sind gespannt.

Bis dahin seglerische Grüße,
eure highfive!

 

[28.6., 10:50] Auch dieses Jahr sind wir wieder bei der Kieler Woche dabei, diesmal sogar mit der gesamten Stamm-Mannschaft! Um Unterschied zu den letzten malen sind wir in der zweiten Wochenhälfte an der Reihe, und es ist seeeeehr viel weniger los als wir es gewohnt sind. Anreise, Anmeldung und Kranen liefen erstaunlich schnell und problemlos, und selbst auf dem Zeltplatz sind noch reichlich Plätze frei! An der J24 Klasse liegt das aber glücklicherweise nicht, wir sind auch dieses Jahr wieder mit fast 30 Booten vertreten.

Der erste Wettfahrttag begrüßte uns direkt mit großartigem Segelwetter, angesagt waren 5-6 Bft und mäßige Bewölkung. Leider bedeutete das auch, dass wir unsere schöne neue Genoa erstmal den ganzen Tag unter Deck lassen mussten, denn bei diesem Wind ist auf jeden Fall die Fock das Vorsegel der Wahl. Der erste Start war um 13 Uhr angesetzt, leider starten auf unserer Bahn vor uns noch die J80 und J70. Wegen eines Winddrehers musste deren erste Startkreuz abgebrochen und der gesamt Start wiederholt werden. Dadurch konnten wir erst gegen 14 Uhr endlich über die Linie gehen, allerdings hatte sich das Warten offensichtlich gelohnt, denn wir konnten mit freiem Wind in der ersten Reihe über über die Linie gehen. Nachdem und auch die Startkreuz gelungen war gingen wir etwa als 4. um die Luvtonne. Leider vorloren wir einige wenige Plätze durch ein misslungenes Leetonnen-Manöver, am Ende reichte es aber noch für einen sehr guten 8. Platz.

Der zweite Start lief auch relativ gut, leider waren wir diesmal nicht ganz so frei, konnten uns aber relativ schnell auf die rechte Seite freisegeln. An der Tonne 1 kamen wir etwa im Mittelfeld an. Das gleiche Manöver am Lee-Gate gelang uns diesmal wesentlich besser, auf einer sehr guten zweiten Kreuz konnten wir uns damit auf den 11. Platz vorarbeiten.

Unser erster Start der 3. Wettfahrt war wieder erstaunlich gut, leider wurde direkt der allgemeine Rückruf gezogen. Der zweite Versuch war dann er mäßig, wir waren zwar wieder in der ersten Reihe, hatten aber ein sehr gutes Hamburger Boot in Lee, welches uns eiskalt abstellte. Auch diesemal haben wir versucht uns nach rechts freizusegeln und kamen im Mittelfeld auf die Leyline zur Tonne 1. Mit knappem Anlieger auf die Tonne wendete uns aber ein anderes Boot vor den Bug (die dann auch kringelten), so dass wir kurz in den Wind schießen mussten, die wichtige Höhe zur Tonne verloren und diese bei der Rundung berührten. Durch den anschließenden Kringel verloren wir nochmal ein paar Boote und landeten auf Platz 20.

Insgesamt liegen wir damit aktuell auf Platz 11, womit wir definitiv sehr zufrienden sind. Heute ist leider quasi gar kein Wind, aktuell liegen wir an Land in der Sonne und warten darauf endlich rausgeschickt zu werden - und endlich unsere neue Genua ausprobieren zu können. Zum Glück ist für die nächsten Tage besserer Wind angesagt, wir sind gespannt.

Bis dahin,
eure highfive!


[25.7.2019]

Eine ganze Kieler Woche ohne Regen – so lautet die 125. Neuerung zur 125. Kieler Woche. Und wie versprochen blieb es bis zum Bergfest auch trocken und sehr sonnig. In den ersten Tagen überzeugte das Segel- und Sommerfestival nicht nur mit Weltklasse-Segeln und Konzerthöhepunkten – bei allerbestem Sommerwetter stürzten sich in den ersten Tagen schon über 1,5 Millionen Menschen in den bunten, sportlichen, musikalischen und kreativen Festtrubel.

Auch im Jubiläumsjahr ist der SVSt mit am Start:

Michael Koch ist mit seinem Contender Snapper GER 2603 dabei und unsere beiden J24 kämpfen mit den Segelnummern GER 5147 (Highfive) und GER 5412 (Manne). Und Melanie Aalburg hatte Gelegenheit beim „Welcome Race“ der Kieler Woche in der Klasse Multihull einen Dragonfly zu steuern. Für die erste Mehrrumpf-Erfahrung mit beachtlichen Plätzen 6 und 4.

Die Wettfahrten der Contender-Klasse sind inzwischen beendet - Micha Koch belegte den 16. Platz bei 48 Teilnehmern.
Die J24-Wettfahrten segeln ihre Wettfahrten von Donnerstag bis Sonntag (27. - 30.06.) aus.

Wir drücken den beiden J-Teams die Daumen und wünschen viel Spaß bei den Wettfahrten.

Ergebnisliste J24: http://manage2sail.com/de-DE/event/kiwo19#!/results?classId=j24

Ergebnisliste Contender: http://manage2sail.com/de-DE/event/kiwo19#!/results?classId=Con

 

 {Bilder: ©www.segel-bilder.de / SVSt/Highfive]

 


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