Segler-Verein Stössensee e.V.

Segeln auf der Sonnenseite der Havel
Esiko

Esiko

Wir, die Esikocrew, sind am Ziel unseres diesjährigen Sommertörns im niederländischen Sneek angekommen. Wir haben das Land erreicht, wo die Seen Meere heißen und das Meer See (z.B. Waddensee). Die Fahrt ging über die untere Havel (ein zauberhaftes Stück Flusslandschaft), den Elbe-Havel-Kanal, den Mittellandkanal, den wir übrigens gar nicht langweilig finden. Denn es gibt viel zu sehen, man muss nur hingucken. Darauf folgte der Dortmund-Ems-Kanal, der Haren-Rütenbrock-Kanal, die Veenvaart, die Hoogeveensche Vaart und diverse holländische Grachten und Kanäle, wovon die Kalenberger Gracht ein besonders sehenswerter Abschnitt ist. Mit Freude haben wir lesen können, dass auch eine Seglercrew, nämlich die der Primadonna die Fluss- und Kanalfahrt interessant findet. Mit den Schleusen unterwegs haben wir ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Im Dortmund-Ems-Kanal kam sogar eine Schleuse leer für uns hoch, und schleuste uns allein runter. In Berlin ist so etwas nahezu undenkbar. Nur anmelden muss man sich, das ist hier oberste Skipperpflicht. 

Hier nun die nüchternen Fakten:
709 Fluss- bzw. Kanalkilometer,
37 Schleusen mit insgesamt 134,9 m Hub.
Unterwegs waren wir 22 Tage, ein Tag davon war Ruhetag. 

Zum Schluss noch zwei Fotos: Das erste zeigt die Freiheitsstatue am Südostufer der Beulaker Wijde, die wir immer wieder niedlich finden. Auf dem zweiten ist der Hafen des malerischen Örtchens Blokzijl zu sehen. Der war gegen Mittag schon gut gefüllt. Wie Ihr sehen könnt, hatten wir aber noch ein schönes Plätzchen ergattert. 

Zum allerletzten Schluss: Liebe Grüße an alle, von der Esikocrew 

Wir sind zunächst in Richtung Niederlande gefahren. Wollten dann auf der Maas bis zum Rhein-Marne-Kanal und über Mosel und den Rhein zurück nach Hause kommen.

Der heiße und trockene Sommer hat auch hier in Frankreich seine Spuren hinterlassen. Auch auf der Maas ist das Wasser knapp geworden. Die Schleusen 1 bis 8 sind seit ca. 2 Wochen wegen Wassermangels gesperrt. Damit war klar, dass wir die geplante Rundreise nicht machen konnten, sondern irgendwann umdrehen mussten. Wir haben uns dazu in Sedan entschieden.

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