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SUMMARY:Ehrung Melanie Aalburg
DESCRIPTION:Der SVSt  freut sich über die Ehrung seines langjährigen Mitglieds Dr. Mela
 nie Aalburg.\nMelanie Aalburg wird für ihre überragenden sportlichen Leistu
 ngen und dafür, dass sie sich regional und überregional um den Segelsport v
 erdient gemacht hat geehrt.\nDie Laudatio hält der Ehrenvorsitzende des Bez
 irks Unterhavel im BSV, Herr Erich Danker.\nDie Veranstaltung beginnt um 18
 :00 Uhr im Vereinshaus, Getränke sowie ein kleiner Imbiss werden gereicht.\
 nWir freuen uns über eine rege Teilnahme und bitten um eine kurze Info per 
 E-Mail an Wolfgang Böhm (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Z
 ur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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		 bis Montag, 7. März 2016 mit der Angabe, mit wie vielen Perso
 nen Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten.\n \nAnlässlich der Ehrung 
 zeichnete Wolfgang Böhm folgendes Interview mit Melanie Aalburg auf:\nWolfg
 ang Böhm: Unser Verein, der SVSt möchte Dich, liebe Melanie, ehren. Ehren f
 ür eine unvergleichliche Segelkarriere und auch für Dein Engagement für das
  „Segeln an Land“ das heißt z.B. du bist Fahrtenobfrau des Bezirks Unterhav
 el im BSV, Veranstalterin der Wochenendkurse „Medizin auf See“ und Prüferin
  bei der KA des DSV für die Vergabe der Plaketten in den Fahrtenwettbewerbe
 n.\nBleibt da denn überhaupt noch Zeit zum Arbeiten und zum Segeln?“\nMelan
 ie Aalburg: „Als sich mir 2006 die Chance bot, die Ausscheidungen für ein T
 ransatlantikrennen mit einer reinen Frauencrew zu bestreiten, konnte ich au
 f eine solide Basis zurückgreifen und selbstbewusst in die harten Sichtunge
 n gehen. Was für ein Glück, ich konnte beides: Regatta- und Fahrtensegeln.\
 nEin Training im Regattasegeln bekam ich vergleichsweise spät und nur für w
 enige Monate, nämlich mit 15 Jahren im Opti bei Trainer Spigi, dem Bezirkst
 rainer. Mehrmals wurde ich dann in Regatten bestes Mädchen. Die Qualifikati
 on zur DJM verpasste ich aber wegen eines Protestes. Ich war todtraurig.\nS
 tattdessen segelte ich mit der Familie zum Nordkap, ging alleine Wachen, üb
 ernahm erste nautische Verantwortung. Im Fahrtenwettbewerb gab es hierfür A
 uszeichnungen u.a. den Silbernen Globus der SKWB. Im Bremer Rathaus waren i
 n dem Jahr (1989) gerade erst Frauen zugelassen worden. Wir Kinder aber nic
 ht. Mit Murren ließ man uns dazu. Hier sah ich eine Liveschaltung zum gerad
 e stattfindenden Whitbread Round the World Race, die Schlüssel von Bremen v
 on der SKWB kämpfte sich gerade durch den Southern Ocean, die Bilder beeidr
 uckten mich zutiefst.\nMit 18 Jahren hatten meine Schwester und ich die nöt
 ige Reife für einen ersten eigenständigen Seetörn mit Freunden auf der Osts
 ee. Er war ein Lehrstück. Navigation noch ohne GPS und kurz vor Schluss bei
  Gewitter aus dem engen Fahrwasser bei Freest geraten und aufgelaufen. Der 
 Seenotrettungskreuzer musste anrücken. Dennoch erhielten meine Schwester un
 d ich für diese Reise die Silberne Möwe, die höchste Auszeichnung des DSV i
 m Jugendfahrtenwettbewerb.\nDas Studium begann, parallel dazu jobbte ich al
 s Segellehrerin für die Führerscheinausbildung für den BSV und gab die Fäch
 er Seemannschaft und Wetter.\n1999 durfte ich als „Youngster“ mit auf die A
 tlantiküberquerung von Buenos Aires nach Kapstadt. Erich Danker habe ich di
 eses tolle Angebot zu verdanken. Dafür verschob ich sogar das 1. Staatsexam
 en. Für mich war es das Größte und Ultimative, was man im Segelsport machen
  kann: Die Überquerung des Süd-Atlantiks! Es wurde für mich nicht nur die 1
 . Atlantiküberquerung, sondern auch die erste Erfahrung auf einem 60f Schif
 f mit Radsteuerung, dazu unter dem hoch erfahrenen Schiffseigner Manfred Ke
 rstan. Manfreds Seemeilen reichen von der Erde bis zum Mond, weshalb er in 
 der Szene auch „der Mann, der bis zum Mond segelt“ bezeichnet wird. Beeindr
 uckt hat mich seine bedächtige Ruhe, mit der er sich an Bord bewegte.\nDas 
 Studium hatte Vorrang. Die Promotion lief. Parallel dazu lernte ich als Vor
 schoterin auf dem Laser-II von Michael Koch ein neues Metier kennen. Wir fu
 hren zur EM und sogar zweimal zur WM, gewannen die Warnemünder Woche. Ich l
 ernte hierbei den Umgang mit dem Spi. Michael ist ein Tüftler, der nie zufr
 ieden ist. Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt.\nIm Anschluss an die 
 Promotion wollte ich endlich wieder Dinge tun, die mir Spaß machten. Ich sp
 ielte wieder Geige im Orchester, meldete mich zum SSS-Schein beim DHH auf E
 lba an und nahm am Marathon teil. Da ich gerade so gut am Lernen war, lernt
 e ich auch noch im Selbststudium für den SHS.\nSchon seit meinem 24. Lj. en
 gagierte ich mich ehrenamtlich als Prüferin der Fahrtenwettbewerbe der KA, 
 zu der man mich und meine Schwester für die Beurteilung der Jugendseereisen
  eingeladen hatte.\nEs war 2006 und es stand eben jene Preisverteilung in H
 amburg an. Es war Zufall, dass ich dort von einem Herrn vom DHH in Glücksbu
 rg folgenden Satz mitbekam: Wir suchen 14 geeignete Seglerinnen für das Tra
 nsatlantikrennen HSH-Nordbank blue-race von Newport nach Cuxhaven auf unser
 er X61.\nWas für ein Glück, ich kann beides! Regatta- und Fahrtensegeln.\nA
 n meinem Geburtstag Anfang April, den ich verschwieg, steckte ich also mitt
 en in der Sichtung: 6 Uhr Fitnessleistungstest, Starkwindsegeln im Schneetr
 eiben, Schlafmangel. Unter den Mitbewerberinnen war ich nur eine von vielen
 . Ich fand mich in einer anderen Segelrealität wieder, die ich aus Berlin n
 icht kannte und nicht für möglich gehalten hätte. Endlich!\nMeine Nominieru
 ng erfolgte Ende 2006. Das Jahr war extrem lehrreich - voller Höhen und Tie
 fen. Konkurrenz und Freundschaft – Teambuilding – Sponsoring – Projektmanag
 ement - Presse\nMit Beendigung meiner Facharztweiterbildung Anfang 2007 wid
 mete ich mich ausschließlich dem Projekt Blue-race, verzichtete auf eine An
 stellung, was aber durchgeplant sein musste. Meine Aufgaben an Land waren M
 edizin, Sicherheit, Fitnesstraining der Crew und deren Coaching, navigatori
 sche Vorbereitung der Atlantikpassage.\nDas Rennen dauerte 21 Tage. Stürme,
  Flauten, der Ausfall der Bordelektronik aber vor allem das Überwinden alle
 r Probleme, machte es zu einem unvergesslichen Erlebnis für die gesamte Cre
 w, die hervorragend harmonierte.\nDirekt im Anschluss bestand ich die Facha
 rztprüfung und startete mit einer Halbtagsstelle den Weg zurück in die Zivi
 lisation. Das Team aber blieb weitestgehend bestehen. Zunächst noch als Tea
 m KPMG und dann weiter als Team Rügenfisch segelten wir ambitioniert alle R
 ennen, die es auf Ost- und Nordsee gab. Die Trainingsstützpunkte wechselten
  zwischen Kiel, Warnemünde und Lauterbach. Ein Teil der Crew wurde zum Cowe
 s–Cherbourg–Race geladen, einem Afterwork-Rennen für die Engländer. Unser C
 arbonracer Yeoman (Rogers 46) wurde von keinem Geringeren geführt als dem P
 räsidenten des Royal Ocean Racing Club (RORC). Welche Ehre! Wir gewannen di
 e stürmische Kreuz über den Kanal, erlebten auf der Rücktour unter Gennaker
  dann erst einen Geschwindigkeitsrausch mit 22 kn, dann später in einer Pat
 enthalse einen Baumbruch. Dieses Segelwochenende werde ich nie vergessen.\n
 Der tödliche Unfall unseres Teammitglieds Sabine an Bord ihres Schiffes bei
 m Baltic-Sprit-Cup 2009 nahm uns alle schwer mit.\n2010 existierte unser Te
 am nicht mehr, ich wechselte zum neu gebildeten 14-köpfigen Damenteam der T
 utima um Skipperin Kirsten Harmstorf. Der Fokus lag hier eher auf Inshore-R
 egatten. Anfangs noch belächelt, verbesserte sich das magenta-farbene Team 
 von Regatta zu Regatta. Die ORC-WM im eigenen Land wurde zu einem ersten Er
 folg (Tagessieg). Ich führte „Arbeitsplatzbeschreibungen“ für jede Position
  und jede Situation ein, inzwischen sind sie fast ein Buch. Sie ermöglichen
  einen schnellen Positionstausch oder den unkomplizierten Neueinstieg von S
 eglerinnen. 2011 sprang ich auf der Bank von Bremen beim Helgoland-Edinburg
 h-Race ein. Endlich mal unter Männern. Endlich wieder Offshore. Daher entsc
 hloß ich mich, nun zur Bank von Bremen zu wechseln und nur noch aushilfswei
 se bei der Tutima mitzusegeln. 2012 wagte ich sogar den Schritt zurück zum 
 Fahrtensegeln. Die Überführung von den Azoren nach Gibraltar nur zu zweit m
 it dem nahezu Weltumsegler Peter Lühr genoss ich. Wie schön waren wieder ma
 l Einzelwachen und alles während der Wache selber tun zu dürfen.\n2013 hatt
 e ich für mich das Fastnet-Race geplant, leider fuhr die Bank von Bremen ni
 cht mit, so kam mir das Angebot von „Farmers-Snack“ Inhaber und Eigner der 
 Shakty (Rogers 46, ehemals Yeoman) eine Saison in England mit zu segeln ger
 ade recht.\nLogistisch wirken Wochenendtrainings auf dem Solent absurd, mit
  entsprechender Planung waren sie aber durchaus machbar. Mein neues Hausrev
 ier war also das Seegebiet um die Isle of Wight. Ich nahm am legendären Rou
 nd-the-Island-Race teil und startete schließlich bei dem Klassiker - dem Fa
 stnet-Race. An Bord unseres Carbonracers war das Leben unter 10 Männern ins
 besondere als Frau ohne Toilette unangenehm dafür waren wir schnell. Unsere
  furiose Aufholjagd zum Schluss brachte uns die drittbeste deutsche Platzie
 rung ein. Ich sprang 2013 dann nochmal bei der Tutima ein. Wir wurden Deuts
 cher Vizemeister bei der IDM-Offshore.\nIm kommenden Winter Anfang 2014 mel
 dete sich die Bank von Bremen wieder zurück. Ich wurde als einzige Frau Cre
 wmitglied beim Round Britain and Ireland Race. Position: Wachführer, Ruderg
 änger\nEs geht wohl als eines der härtesten Round Britain Races in die Gesc
 hichte ein. Ein schwerer Sturm sorgte erst für Startverschiebung, dann für 
 Kursänderung anticlockwise. Am Start fegten die Volvo-Ocean-Racer an uns vo
 rbei. Der Watermaker fiel zuweilen aus, wenn wir zu schnell waren. Das schw
 erste Wetter erwischte uns dann, als wir auf der Westseite am Rande des Fes
 tlandsockels zur Insel und Bahnmarke St. Kilda kreuzten. 10 m Welle und kna
 pp 50 kn Wind. Als Rudergängerin wurde mir in diesen Bedingungen klar, wie 
 wichtig eine grundsolide Ausbildung ist. Wie gut, dass ich auf meiner Europ
 e sauberes Steuern gelernt hatte. Ein kleiner Steuerfehler hat in dieser Se
 e schwerste Folgen.\nAnschließend wurde ich zur Schifferinnenlaufbahn nomin
 iert. Das hatte ich nie angestrebt. Ich nahm dies aber als Herausforderung 
 an.\n2015 begann also mit einem Schiffervorbereitungswochenende. Anschließe
 nd wurde ich zur Schifferreise zugelassen. Diese bestand in meinem Fall aus
  2 Teilen: Teil 1: Helgoland–Edinburgh-Race, Teil 2: Rücküberführung von Ed
 inburgh über Kristiansand nach Kiel. 1000 sm am Stück sind Pflicht. Es war 
 jeweils mein sog. Supercargo (Prüfer) an Bord, der auch auf der Ergebnislis
 te geführt wurde. Das Helgoland-Edinburgh-Race haben wir vor allem dank mei
 ner tollen Crew gewinnen können. Ich legte während des Rennens auf einen gu
 ten Informationsfluss zwischen den Positionen wert. Die Wachen stellte ich 
 daher überlappend zusammen. Vielleicht war dies der I-Punkt zum Erfolg.\nDi
 e abschließende Prüfung vor dem Schifferrat bestand ich. Somit bin ich 2. S
 chifferin und 1. Regattaschifferin in der 80 jährigen Geschichte des Verein
 s „Segelkameradschaft das Wappen von Bremen“.\nDie Saison klang aus mit dem
  Nordstream-Race. Ein 800 sm-Rennen mit kleinem aber mit Profis hochkarätig
  besetzten Feld von Flensburg nach St-Petersburg.“\nWolfgang Böhm: Tolle Da
 rstellung, gerade erfahre ich noch, dass das Edinburgh Race mit dem DNV GL 
 Youth Award im Hamburger Rathaus ausgezeichnet wurde für die beste Nachwuch
 smannschaft.\nAuch dazu: „Herzlichen Glückwunsch!“ \nWir danken Dr. Melanie
  Aalburg für diese ausführliche Schilderung und hoffen, dass sie sich auf d
 ie Ehrung am 16. März freut.\nUnd für 2016 natürlich: Immer ganz knapp vor 
 dem Zweiten halten!“\n \n\n \n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Der SVSt&nbsp; freut sich &uuml;ber die Ehrung seines langj&auml;hrigen 
 Mitglieds Dr. Melanie Aalburg.<br />Melanie Aalburg wird f&uuml;r ihre &uum
 l;berragenden sportlichen Leistungen und daf&uuml;r, dass sie sich regional
  und &uuml;berregional um den Segelsport verdient gemacht hat geehrt.</p><p
 >Die Laudatio h&auml;lt der Ehrenvorsitzende des Bezirks Unterhavel im BSV,
  Herr Erich Danker.</p><p>Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Vereins
 haus, Getr&auml;nke sowie ein kleiner Imbiss werden gereicht.</p><p style="
 text-align: justify;">Wir freuen uns &uuml;ber eine rege Teilnahme und bitt
 en um eine kurze Info per E-Mail an Wolfgang B&ouml;hm (<span id="cloak3ca2
 e2e4bf13550e88ea03669ad2b613">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschüt
 zt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!</span><script type='tex
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		</script><a hr
 ef="index.php?option=com_contact&amp;view=contact&amp;id=3&amp;catid=4&amp;
 Itemid=161">)</a> bis Montag, 7. M&auml;rz 2016 mit der Angabe, mit wie vie
 len Personen Sie an der Veranstaltung teilnehmen m&ouml;chten.</p><p>&nbsp;
 </p><p>Anl&auml;sslich der Ehrung zeichnete Wolfgang B&ouml;hm folgendes In
 terview mit Melanie Aalburg auf:</p><p><strong>Wolfgang B&ouml;hm:</strong>
  <em>Unser Verein, der SVSt m&ouml;chte Dich, liebe Melanie, ehren. Ehren f
 &uuml;r eine unvergleichliche Segelkarriere und auch f&uuml;r Dein Engageme
 nt f&uuml;r das &bdquo;Segeln an Land&ldquo; das hei&szlig;t z.B. du bist F
 ahrtenobfrau des Bezirks Unterhavel im BSV, Veranstalterin der Wochenendkur
 se &bdquo;Medizin auf See&ldquo; und Pr&uuml;ferin bei der KA des DSV f&uum
 l;r die Vergabe der Plaketten in den Fahrtenwettbewerben.</em></p><p><em>Bl
 eibt da denn &uuml;berhaupt noch Zeit zum Arbeiten und zum Segeln?&ldquo;</
 em></p><p><strong>Melanie Aalburg:</strong> &bdquo;Als sich mir 2006 die Ch
 ance bot, die Ausscheidungen f&uuml;r ein Transatlantikrennen mit einer rei
 nen Frauencrew zu bestreiten, konnte ich auf eine solide Basis zur&uuml;ckg
 reifen und selbstbewusst in die harten Sichtungen gehen. Was f&uuml;r ein G
 l&uuml;ck, ich konnte beides: Regatta- und Fahrtensegeln.</p><p>Ein Trainin
 g im Regattasegeln bekam ich vergleichsweise sp&auml;t und nur f&uuml;r wen
 ige Monate, n&auml;mlich mit 15 Jahren im Opti bei Trainer Spigi, dem Bezir
 kstrainer. Mehrmals wurde ich dann in Regatten bestes M&auml;dchen. Die Qua
 lifikation zur DJM verpasste ich aber wegen eines Protestes. Ich war todtra
 urig.</p><p>Stattdessen segelte ich mit der Familie zum Nordkap, ging allei
 ne Wachen, &uuml;bernahm erste nautische Verantwortung. Im Fahrtenwettbewer
 b gab es hierf&uuml;r Auszeichnungen u.a. den Silbernen Globus der SKWB. Im
  Bremer Rathaus waren in dem Jahr (1989) gerade erst Frauen zugelassen word
 en. Wir Kinder aber nicht. Mit Murren lie&szlig; man uns dazu. Hier sah ich
  eine Liveschaltung zum gerade stattfindenden Whitbread Round the World Rac
 e, die Schl&uuml;ssel von Bremen von der SKWB k&auml;mpfte sich gerade durc
 h den Southern Ocean, die Bilder beeidruckten mich zutiefst.</p><p>Mit 18 J
 ahren hatten meine Schwester und ich die n&ouml;tige Reife f&uuml;r einen e
 rsten eigenst&auml;ndigen Seet&ouml;rn mit Freunden auf der Ostsee. Er war 
 ein Lehrst&uuml;ck. Navigation noch ohne GPS und kurz vor Schluss bei Gewit
 ter aus dem engen Fahrwasser bei Freest geraten und aufgelaufen. Der Seenot
 rettungskreuzer musste anr&uuml;cken. Dennoch erhielten meine Schwester und
  ich f&uuml;r diese Reise die Silberne M&ouml;we, die h&ouml;chste Auszeich
 nung des DSV im Jugendfahrtenwettbewerb.</p><p>Das Studium begann, parallel
  dazu jobbte ich als Segellehrerin f&uuml;r die F&uuml;hrerscheinausbildung
  f&uuml;r den BSV und gab die F&auml;cher Seemannschaft und Wetter.</p><p>1
 999 durfte ich als &bdquo;Youngster&ldquo; mit auf die Atlantik&uuml;berque
 rung von Buenos Aires nach Kapstadt. Erich Danker habe ich dieses tolle Ang
 ebot zu verdanken. Daf&uuml;r verschob ich sogar das 1. Staatsexamen. F&uum
 l;r mich war es das Gr&ouml;&szlig;te und Ultimative, was man im Segelsport
  machen kann: Die &Uuml;berquerung des S&uuml;d-Atlantiks! Es wurde f&uuml;
 r mich nicht nur die 1. Atlantik&uuml;berquerung, sondern auch die erste Er
 fahrung auf einem 60f Schiff mit Radsteuerung, dazu unter dem hoch erfahren
 en Schiffseigner Manfred Kerstan. Manfreds Seemeilen reichen von der Erde b
 is zum Mond, weshalb er in der Szene auch &bdquo;der Mann, der bis zum Mond
  segelt&ldquo; bezeichnet wird. Beeindruckt hat mich seine bed&auml;chtige 
 Ruhe, mit der er sich an Bord bewegte.</p><p>Das Studium hatte Vorrang. Die
  Promotion lief. Parallel dazu lernte ich als Vorschoterin auf dem Laser-II
  von Michael Koch ein neues Metier kennen. Wir fuhren zur EM und sogar zwei
 mal zur WM, gewannen die Warnem&uuml;nder Woche. Ich lernte hierbei den Umg
 ang mit dem Spi. Michael ist ein T&uuml;ftler, der nie zufrieden ist. Diese
  Erfahrungen haben mich sehr gepr&auml;gt.</p><p>Im Anschluss an die Promot
 ion wollte ich endlich wieder Dinge tun, die mir Spa&szlig; machten. Ich sp
 ielte wieder Geige im Orchester, meldete mich zum SSS-Schein beim DHH auf E
 lba an und nahm am Marathon teil. Da ich gerade so gut am Lernen war, lernt
 e ich auch noch im Selbststudium f&uuml;r den SHS.</p><p>Schon seit meinem 
 24. Lj. engagierte ich mich ehrenamtlich als Pr&uuml;ferin der Fahrtenwettb
 ewerbe der KA, zu der man mich und meine Schwester f&uuml;r die Beurteilung
  der Jugendseereisen eingeladen hatte.</p><p>Es war 2006 und es stand eben 
 jene Preisverteilung in Hamburg an. Es war Zufall, dass ich dort von einem 
 Herrn vom DHH in Gl&uuml;cksburg folgenden Satz mitbekam: Wir suchen 14 gee
 ignete Seglerinnen f&uuml;r das Transatlantikrennen HSH-Nordbank blue-race 
 von Newport nach Cuxhaven auf unserer X61.</p><p>Was f&uuml;r ein Gl&uuml;c
 k, ich kann beides! Regatta- und Fahrtensegeln.</p><p>An meinem Geburtstag 
 Anfang April, den ich verschwieg, steckte ich also mitten in der Sichtung: 
 6 Uhr Fitnessleistungstest, Starkwindsegeln im Schneetreiben, Schlafmangel.
  Unter den Mitbewerberinnen war ich nur eine von vielen. Ich fand mich in e
 iner anderen Segelrealit&auml;t wieder, die ich aus Berlin nicht kannte und
  nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte. Endlich!</p><p>Meine Nomi
 nierung erfolgte Ende 2006. Das Jahr war extrem lehrreich - voller H&ouml;h
 en und Tiefen. Konkurrenz und Freundschaft &ndash; Teambuilding &ndash; Spo
 nsoring &ndash; Projektmanagement - Presse</p><p>Mit Beendigung meiner Fach
 arztweiterbildung Anfang 2007 widmete ich mich ausschlie&szlig;lich dem Pro
 jekt Blue-race, verzichtete auf eine Anstellung, was aber durchgeplant sein
  musste. Meine Aufgaben an Land waren Medizin, Sicherheit, Fitnesstraining 
 der Crew und deren Coaching, navigatorische Vorbereitung der Atlantikpassag
 e.</p><p>Das Rennen dauerte 21 Tage. St&uuml;rme, Flauten, der Ausfall der 
 Bordelektronik aber vor allem das &Uuml;berwinden aller Probleme, machte es
  zu einem unvergesslichen Erlebnis f&uuml;r die gesamte Crew, die hervorrag
 end harmonierte.</p><p>Direkt im Anschluss bestand ich die Facharztpr&uuml;
 fung und startete mit einer Halbtagsstelle den Weg zur&uuml;ck in die Zivil
 isation. Das Team aber blieb weitestgehend bestehen. Zun&auml;chst noch als
  Team KPMG und dann weiter als Team R&uuml;genfisch segelten wir ambitionie
 rt alle Rennen, die es auf Ost- und Nordsee gab. Die Trainingsst&uuml;tzpun
 kte wechselten zwischen Kiel, Warnem&uuml;nde und Lauterbach. Ein Teil der 
 Crew wurde zum Cowes&ndash;Cherbourg&ndash;Race geladen, einem Afterwork-Re
 nnen f&uuml;r die Engl&auml;nder. Unser Carbonracer Yeoman (Rogers 46) wurd
 e von keinem Geringeren gef&uuml;hrt als dem Pr&auml;sidenten des Royal Oce
 an Racing Club (RORC). Welche Ehre! Wir gewannen die st&uuml;rmische Kreuz 
 &uuml;ber den Kanal, erlebten auf der R&uuml;cktour unter Gennaker dann ers
 t einen Geschwindigkeitsrausch mit 22 kn, dann sp&auml;ter in einer Patenth
 alse einen Baumbruch. Dieses Segelwochenende werde ich nie vergessen.</p><p
 >Der t&ouml;dliche Unfall unseres Teammitglieds Sabine an Bord ihres Schiff
 es beim Baltic-Sprit-Cup 2009 nahm uns alle schwer mit.</p><p>2010 existier
 te unser Team nicht mehr, ich wechselte zum neu gebildeten 14-k&ouml;pfigen
  Damenteam der Tutima um Skipperin Kirsten Harmstorf. Der Fokus lag hier eh
 er auf Inshore-Regatten. Anfangs noch bel&auml;chelt, verbesserte sich das 
 magenta-farbene Team von Regatta zu Regatta. Die ORC-WM im eigenen Land wur
 de zu einem ersten Erfolg (Tagessieg). Ich f&uuml;hrte &bdquo;Arbeitsplatzb
 eschreibungen&ldquo; f&uuml;r jede Position und jede Situation ein, inzwisc
 hen sind sie fast ein Buch. Sie erm&ouml;glichen einen schnellen Positionst
 ausch oder den unkomplizierten Neueinstieg von Seglerinnen. 2011 sprang ich
  auf der Bank von Bremen beim Helgoland-Edinburgh-Race ein. Endlich mal unt
 er M&auml;nnern. Endlich wieder Offshore. Daher entschlo&szlig; ich mich, n
 un zur Bank von Bremen zu wechseln und nur noch aushilfsweise bei der Tutim
 a mitzusegeln. 2012 wagte ich sogar den Schritt zur&uuml;ck zum Fahrtensege
 ln. Die &Uuml;berf&uuml;hrung von den Azoren nach Gibraltar nur zu zweit mi
 t dem nahezu Weltumsegler Peter L&uuml;hr genoss ich. Wie sch&ouml;n waren 
 wieder mal Einzelwachen und alles w&auml;hrend der Wache selber tun zu d&uu
 ml;rfen.</p><p>2013 hatte ich f&uuml;r mich das Fastnet-Race geplant, leide
 r fuhr die Bank von Bremen nicht mit, so kam mir das Angebot von &bdquo;Far
 mers-Snack&ldquo; Inhaber und Eigner der Shakty (Rogers 46, ehemals Yeoman)
  eine Saison in England mit zu segeln gerade recht.</p><p>Logistisch wirken
  Wochenendtrainings auf dem Solent absurd, mit entsprechender Planung waren
  sie aber durchaus machbar. Mein neues Hausrevier war also das Seegebiet um
  die Isle of Wight. Ich nahm am legend&auml;ren Round-the-Island-Race teil 
 und startete schlie&szlig;lich bei dem Klassiker - dem Fastnet-Race. An Bor
 d unseres Carbonracers war das Leben unter 10 M&auml;nnern insbesondere als
  Frau ohne Toilette unangenehm daf&uuml;r waren wir schnell. Unsere furiose
  Aufholjagd zum Schluss brachte uns die drittbeste deutsche Platzierung ein
 . Ich sprang 2013 dann nochmal bei der Tutima ein. Wir wurden Deutscher Viz
 emeister bei der IDM-Offshore.</p><p>Im kommenden Winter Anfang 2014 meldet
 e sich die Bank von Bremen wieder zur&uuml;ck. Ich wurde als einzige Frau C
 rewmitglied beim Round Britain and Ireland Race. Position: Wachf&uuml;hrer,
  Ruderg&auml;nger</p><p>Es geht wohl als eines der h&auml;rtesten Round Bri
 tain Races in die Geschichte ein. Ein schwerer Sturm sorgte erst f&uuml;r S
 tartverschiebung, dann f&uuml;r Kurs&auml;nderung anticlockwise. Am Start f
 egten die Volvo-Ocean-Racer an uns vorbei. Der Watermaker fiel zuweilen aus
 , wenn wir zu schnell waren. Das schwerste Wetter erwischte uns dann, als w
 ir auf der Westseite am Rande des Festlandsockels zur Insel und Bahnmarke S
 t. Kilda kreuzten. 10 m Welle und knapp 50 kn Wind. Als Ruderg&auml;ngerin 
 wurde mir in diesen Bedingungen klar, wie wichtig eine grundsolide Ausbildu
 ng ist. Wie gut, dass ich auf meiner Europe sauberes Steuern gelernt hatte.
  Ein kleiner Steuerfehler hat in dieser See schwerste Folgen.</p><p>Anschli
 e&szlig;end wurde ich zur Schifferinnenlaufbahn nominiert. Das hatte ich ni
 e angestrebt. Ich nahm dies aber als Herausforderung an.</p><p>2015 begann 
 also mit einem Schiffervorbereitungswochenende. Anschlie&szlig;end wurde ic
 h zur Schifferreise zugelassen. Diese bestand in meinem Fall aus 2 Teilen: 
 Teil 1: Helgoland&ndash;Edinburgh-Race, Teil 2: R&uuml;ck&uuml;berf&uuml;hr
 ung von Edinburgh &uuml;ber Kristiansand nach Kiel. 1000 sm am St&uuml;ck s
 ind Pflicht. Es war jeweils mein sog. Supercargo (Pr&uuml;fer) an Bord, der
  auch auf der Ergebnisliste gef&uuml;hrt wurde. Das Helgoland-Edinburgh-Rac
 e haben wir vor allem dank meiner tollen Crew gewinnen k&ouml;nnen. Ich leg
 te w&auml;hrend des Rennens auf einen guten Informationsfluss zwischen den 
 Positionen wert. Die Wachen stellte ich daher &uuml;berlappend zusammen. Vi
 elleicht war dies der I-Punkt zum Erfolg.</p><p>Die abschlie&szlig;ende Pr&
 uuml;fung vor dem Schifferrat bestand ich. Somit bin ich 2. Schifferin und 
 1. Regattaschifferin in der 80 j&auml;hrigen Geschichte des Vereins &bdquo;
 Segelkameradschaft das Wappen von Bremen&ldquo;.</p><p>Die Saison klang aus
  mit dem Nordstream-Race. Ein 800 sm-Rennen mit kleinem aber mit Profis hoc
 hkar&auml;tig besetzten Feld von Flensburg nach St-Petersburg.&ldquo;</p><p
 ><strong>Wolfgang B&ouml;hm:</strong> <em>Tolle Darstellung, gerade erfahre
  ich noch, dass das Edinburgh Race mit dem DNV GL Youth Award im Hamburger 
 Rathaus ausgezeichnet wurde f&uuml;r die beste Nachwuchsmannschaft.<br />Au
 ch dazu: &bdquo;Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!&ldquo; </em></p><p><em>Wir dan
 ken Dr. Melanie Aalburg f&uuml;r diese ausf&uuml;hrliche Schilderung und ho
 ffen, dass sie sich auf die Ehrung am 16. M&auml;rz freut.</em><br /><em>Un
 d f&uuml;r 2016 nat&uuml;rlich: Immer ganz knapp vor dem Zweiten halten!&ld
 quo;</em></p><p>&nbsp;</p><p><img src="images/svst/Beitraege_SVSt/MelanieAh
 lburg_Wappen.jpg" alt="Melanie" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 1
 0px; float: left;" /></p><p>&nbsp;</p>
DTSTAMP:20260420T093242
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