Segeln

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Bericht vom Budweiser Cup Helgoland-Edinburgh

Mit der Bank von Bremen hat das Team um Melanie Alborg erfolgreich an der Helgoland-Edinburgh-Regatta teilgenommen. Diese Regatta war gleichzeitig Training und die Qualifikation für das Bermuda-Hamburg Race in 2018 ("YES SHE CAN" über Melanies Nominierung).

Der Rennverlauf wurde durch ein sattes Sturmtief geprägt. Schon im Vorfeld war klar, dass sich die Segler auf Böen bis 55 Kn Wind einzustellen hatten.

Als am Pfingstmontag der Startschuss fiel, begann für Melanies 11-köpfiges Team an Bord der Bank von Bremen in erster Linie ein Wettlauf gegen den Tiefkern.

Der Plan war östlich des Kerns auf dessen Nordseite zu gelangen. Hier würde man weiter Rückenwind haben. Es galt dann weiter Luv zu gewinnen, um anschließend im Rückseitenwetter mit den vorhergesagten schweren Sturmböen aus NW genug Raum nach Lee zu haben, um direkt den Firth of Forth anliegen zu können.

Topspeed 18,7 kn unter Gennaker auf dem Weg nach Norden, die Übernahme der Koordination des Notfunkverkehrs für einen havarierten Regattateilnehmer oder der Bruch des Gennakerfalls sind nur einige Ereignisse auf dem Weg zur Ziellinie vor der Skyline von Edinburgh. Die Taktik ging auf und die Crew harmonierte großartig!

Von 24 gemeldeten Yachten sind 14 gestartet und nur 9 ins Ziel gekommen. Für Melanie und ihr Team war das eine Generalprobe nach Maß. Sie belegten mit der Bank von Bremen den 3. Platz!