Seesegeln

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PrimaDonna

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Mittwoch, 03 August 2016 17:27

Grüße aus dem Stockholmer Schärengarten

die Etappen der vergangenen Tage zeichneten sich vor allem durch die unterschiedlichen Schären-Landschaften in Südfinnland, den Alands und dem Stockholmer Schärengarten aus, zur Abwechslung sahen wir dann auch einige Städte.

Bei der Auswahl der Ziele in diesen Landschaften folgten wir insbesondere den Empfehlungen finnischer und schwedischer Segler und finnischer Kolleginnen: teilweise Orte, von denen wir bisher noch nichts gehört hatten.

Die südfinnischen Schären vor Helsinki zeigten viel Natur in Form von Wäldern und Steinen über und unter Wasser. Die Inseln sind eher lieblich, nicht schroff, nicht sehr hoch und bewaldet. Auf den bewaldeten Felsen sieht man vereinzelt Sommerhäuser, teilweise sogar mit Steg oder Anlegebojen.

Nach Tammisaari führte uns der Weg nach Hanko, der Stadt in der Südwestecke Finnlands. Hanko, eine sehr alte finnische Stadt, bezog seine Bedeutung dadurch, dass es Finnlands einziger eisfreier Hafen war. Jetzt gilt der Ort vor allem als ein in Finnland sehr beliebtes Ferien- und Wassersportzentrum.

Die Schäre Högsara war uns wegen ihrer Schönheit und auch wegen des sehr bekannten „Farmors Cafés“ dringend empfohlen worden. Selbstverständlich besuchten wir dieses Gartenlokal, das für finnische Sommerausflüge sehr beliebt ist. Wirklich eine sehr hübsche, liebliche Insel mit gemähten Rasenflächen und Wiesen. Das Licht, wie immer im Norden, ließ die Farben strahlen und verstärkte die Kontraste. Es zeigte sich eine finnische Idylle.

Ganz im Süden des finnischen Archipels liegt Jurmo. Diese Insel liegt offen zur nördlichen Ostsee; der Wind fegt über die exponiert liegende Schäre hinweg. Durch das raue Klima wirkt Jurmo schroff und herb. Inselspaziergänge zeigten uns einen Landschaftstyp mit Zwergstrauchheide, Wiesen voller blühender Blumen, Kiefernwald, Wachholder – und wieder jede Menge Blaubeeren.

Kurz danach setzten wir die Gastlandsflagge der Alands. Die Schären der südlichen Alands zeigten sich uns vielgestaltiger, waren allerdings ebenfalls relativ flach und häufig bewaldet.

Im südöstlichen Teil der Alands besuchten wir Hellsö auf der Insel Sommarön (Inselgruppe Kökar).  Ein ganz idyllische Plätzchen, viele Felsen, viel Grün, überall blüht es; dazu verträumte Schilfbuchten, rote Holzhäuser. Weiter ging es nach Degerby auf der Insel Föglö im südwestlichen Aland. Degerby ist ein kleiner, hübscher und gepflegter Ort.

Von dort fuhren wir weiter nach Mariehamn, der Hauptstadt der Alands. Dieser Ort sollte für uns der westlichste Punkt auf den Alands sein. Nach einer Stadtbesichtigung besuchten wir die „Pommern“, eine Viermastbark aus dem Jahr 1903. Wir konnten alle Einrichtungen und Räume besichtigen. Die Historie, das harte Leben auf See in seinen unterschiedlichen Aspekten und die Herausforderungen und Unwägbarkeiten wurden sehr anschaulich in Foto-Ausstellungen und durch einen Film über eine Kap-Horn-Umsegelung präsentiert. Der Besuch des dazugehörigen Schifffahrtsmuseums half, die Eindrücke zu vertiefen.

Auf der Überfahrt nach Schweden (rd. 30 sm) hatten wir phantastischen Wind zum Segeln, der zum Ende hin allerdings recht stark wurde. Unser erster Hafen dort war Gräddö. Von dort ging es für uns nach Süden in die Nähe von Stockholm.

Im Stockholmer Schärengarten erlebten wir nun andere Schären: Die Fesen sind höher und schroffer, aber meist ebenfalls hoch bewaldet. Die Fahrwasser sind breiter, so dass wir uns nicht ständig genau an die ausgewiesenen schmalen Fahrrinnen halten mussten. Die finnischen Seezeichen und Seekarten, an die wir uns sehr gut gewöhnt hatten, vermissten wir zunächst sehr.

Jeder Stockholmer scheint im Stockholmer Schärengarten ein Sommerhaus mit Bootsanleger zu haben. Wir erlebten einen ausgesprochen starken Sportbootverkehr, so dass wir uns fast wie an einem Sommersonntag auf der Havel fühlten. Glücklicherweise hatten wir auch im von Fähren und Kreuzfahrtschiffen stark frequentierten Furusund keine Begegnungen mit Großschifffahrt. Allerdings verließen wir diesen Schifffahrtsweg recht bald um durch den sehr engen Barösund nach Süden zu gehen.

Um die Landschaft in Muße zu genießen, suchten wir hier zwei Ankerbuchten auf:

Krokholmsviken auf der Insel Säck ist augenscheinlich ein sehr wohl bekannter Geheimtipp. Mit uns befanden sich ca. 35 Booten in der Bucht, entweder vor Anker oder an Felsen festgebunden.

Die Bucht Kolnäsviken auf der Insel Ornö war kleiner, wir zählten 16 Anker- oder Schärenlieger. Beide Buchten waren von bewaldeten Felsen und Schilfarealen gesäumt; die Atmosphäre war trotz der vielen Boote ruhig und äußerst friedlich.

Zur Zeit liegen wir mit unserem Boot in Nynäshamn, einer Stadt in der Nähe von Stockholm und werden die schwedische Hauptstadt von hier aus besichtigen.

Ulla und Jürgen, die lange Zeit mit uns parallel segelten, sind jetzt auf einem schnelleren Heimatkurs.

Mücken: von den viel beschrieben Mücken sind wir eigenartigerweise sowohl in Finnland als auch in den Alands weitgehend verschont geblieben. Auch die schwedischen haben sich bisher kaum gezeigt.

Das Wetter ist nach wie vor sommerlich warm; ganz vereinzelt gibt es Schauer. Manchmal haben wir morgens Nebel oder zumindest schlechte Sicht; der Wind ist häufig schwach und kommt aus Süden oder Südwest, so dass wir oft motoren. Am Nachmittag frischt er allerdings oft auf.

In der letzten Zeit hatten wir sehr unterschiedliche Etappen und Erlebnisse:

Von Lohusalu (Estland) aus führten einige Ausflüge per Bus nach Tallinn. Tallinn ist wirklich eine Reise wert! Diese Stadt beeindruckend zu nennen, ist nicht ausreichend. Die Altstadt verfügt über viel gut erhaltenen historische Bausubstanz. Die Häuser, Gassen, Kirchen und Bezirke lassen das Leben und Treiben im Mittelalter gut vorstellbar werden. Diesen einmaligen Eindruck lassen sich natürlich auch viele Kreuzfahrtschiffpassagiere nicht entgehen. Als Gegenpol dazu erlebt man gleich in angrenzenden Bezirken eine lebhafte Großstadt mit moderner Architektur und Hochhäusern.

Wir unternahmen auch einige Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die hübsche nordestnische Landschaft.

Nach einem langen Segeltag von Lohusalu über den Finnischen Meerbusen erreichten wir Helsinki. Unterwegs erlebten wir einen ausgesprochen starken Fähr-, Tanker- und Kreuzschifffahrtverkehr, zudem am Vormittag Nebel, und dann am Nachmittag wirklich pottendicken Nebel. Die Sichtweite war extrem gering, wir hörten nur die Nebelhörner der vorbeifahrenden Großschifffahrt. Zu unserer Erleichterung löste sich der Nebel bei der Ansteuerung Helsinkis auf, allerdings hatten wir dann zu allem Überfluss kurz vor der Einfahrt nach Helsinki Gewitter.

In Helsinki fanden wir einen schönen Platz in einer Marina im Zentrum der Stadt. Bei dem schönen Wetter zeigte sich Helsinki als beeindruckende, pulsierende Stadt, sehr elegant und offensichtlich wohlhabend. Der Besuch einer finnischen Kollegin auf unserem Boot half uns, einiges über Finnland besser zu verstehen.

Navigatorisch war die Ausfahrt aus Helsinki schwierig, starker Verkehr, Großschifffahrt und unendlich viele Untiefentonnen.

Nachdem wir Helsinki verlassen haben, sind wir in die Südfinnischen Schären, den sogenannten Archipelago, gelangt. Dies ist ein Gebiet Tausender großer, kleiner und kleinster Inseln, manchmal nur aus einigen Steinen bestehend (die nicht immer über die Wasseroberfläche hinausragen), sehr häufig bewaldet oder wenigstens mit Moos, Pflanzen und Bäumen bewachsen. Es ist nicht wirklich einfach, in diesen Gewässern zu navigieren, allerdings geben die Seekarten verwinkelte Routen mit einer für unser Boot ausreichenden, gesicherten Wassertiefe als Möglichkeit vor.

Auf etlichen Schären sieht man einzeln stehende Sommerhäuser oder schicke große Wohnhäuser im finnischen Stil.

Sehr viele Schären scheinen in Privatbesitz zu sein, wie wir den Karten entnehmen. Allerdings sind sie aufgrund des hier geltenden „Jedermannsrechts“ für die Allgemeinheit im Rahmen verfügbar. Die Landschaft der finnischen Schären ist bezaubernd, unvergleichlich schön, wir hatten es uns vorher so nicht vorstellen können.

Zunächst waren wir auf Dragesviken auf der Porkala-Halbinsel. Ein erweiterter Spaziergang ließ uns in eine uns bislang unbekannte Landschaft eintauchen – sehr grün, bemooste Bäume und Steine, vieles überwachsen, unendlich viele Blaubeeren. Da erwartet man hinter jeder Wegwindung Feen, Trolle und andere Fabelwesen.

Danach segelten wir nach Älgsjö auf Elisaari. Der Weg führte uns durch viele Fahrwasserwindungen, hindurch durch Schilf und Wald, teilweise über sehr flache Rinnen (laut Seekarte mit einer Tiefe von 1m, unser Boot benötigt hingegen eher 1,80m) in einen ganz romantischen und sicheren Hafen, in dem wir ganz nah an den Steinen festmachen konnten. Uns lagen vorher gesicherte Informationen vor, dass dieser Weg für uns möglich war. Auch diese Landschaft lohnte sich, zu Fuß zu erkunden.

Inzwischen sind wir in Tammisaari und haben wieder einmal ein Seebad erreicht. Die Altstadt mit ihren schönen pastellfarbenen Holzhäusern und einer Feldsteinkirche von 1680 (erst vor wenigen Jahren wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen) ist sehenswert.

Das Wetter ist in den letzten Tagen eher stark wechselnd: Sonne, Wolken und Schauer folgen aufeinander in schnellem Wechsel, hin und wieder haben wir Nebel (wenn das Wasser durch die vorangegangene sehr warme Schönwetterperiode wärmer ist als die Luft) oder auch Gewitter; allerdings ist es nicht kalt. Der Wind ist recht kräftig und kommt meist aus der Richtung, in die wir fahren wollen.

Montag, 11 Juli 2016 08:11

Danzig - Lohusalu

Auf unserer Segelrundtour durch die Ostsee sind wir – die SY Juella und die SY PrimaDonna, gemeinsam bis Danzig auch mit der SY Julius – in einem kleinen Hafen kurz vor Tallinn angekommen. Unsere Fahrt führte uns von Swinemünde entlang der polnischen Küste nach Kolberg, Darlowo und Leba, an der Halbinsel Hel entlang ging es dann in die Danziger Bucht nach Hel und weiter nach Danzig, einem Höhepunkt unserer bisherigen Reise.

Danzig, eine imposante, sehenswerte Stadt! Unser Liegeplatz befand sich direkt gegenüber dem historischen Krantor. Die Altstadt (ältester Teil von Danzig) und die „neuere“ Rechtsstadt (13. / 14. Jahrhundert) ließen uns staunen – ob der Bauwerke, der grandiosen Architektur als auch der guten, liebevollen Restaurierung. Für einen Überblick sind wir dann auch 405 Stufen auf den Turm der Marienkirche, dem höchsten Turm der Stadt, gestiegen.

Es ist hingegen noch etwas ungewohnt, dass es um Mitternacht noch hell ist und eigentlich gar nicht richtig dunkel wird.

Das Wetter war bisher hochsommerlich warm. Hin und wieder hatten wir kurze Schauer. Plötzlich auftretender Nebel war allerdings auch dabei: Nach einer Fahrt von Hel nach Klaipeda von fast 23 Stunden empfing uns pottendicker Nebel, so dass wir vor der Hafeneinfahrt ankern mussten (ein wirklich sonderbares Erlebnis); am nächsten Vormittag erhielten wir dann einen wunderschönen Liegeplatz im Festungsgraben der Memelburg.

Überall haben wir bislang nette, hilfsbereite, freundliche Menschen getroffen.

Weitere Zwischenstopps haben wir gemacht in

- Klaipeda (Litauen): modern, jung, elegant, viel restaurierte Bausubstanz, charmante Stadt

- Liepaja (Lettland) hat einen ganz anderen Charakter. Die Architektur ist russisch beeinflusst, es gibt viel alte Bausubstanz, ein Nebeneinander von verschiedenen Jahrhunderten. Alles ist etwas einfacher.

- Pavilosta: kleiner schicker, wohlhabender Ort mit einem perfekt deutsch sprechenden Hafenmeister

- Ventspils: Nebeneinander von Jugendstilhäusern, russisch geprägter Architektur in unterschiedlicher Hinsicht, Resten sozialistischen Charmes, verfallenen Gebäuden aus früheren Epochen (unter Denkmalschutz) und modernen Gebäuden, durchsetzt mit sehr gut gestalteten und gepflegten Grünanlagen. Die Stadt ist aufgrund der Ölverladung wohlhabend, was man durchaus anhand verschiedener Parks, Museen, weiterer Anlagen und Skulpturen sehen kann.

Während unserer Fahrt entlang der polnischen, litauischen und lettischen Küste lagen immer kilometerlange, weiße, menschenleere Strände rechts neben uns – ein sehr einheitliches Bild.

Unsere Reise führte uns dann durch Estland.

- Der erste estnische Hafen war Möntu im äußersten Südwesten von Estland, ein kleiner, eigentlich unbedeutender Schutzhafen an der Südspitze der Insel Saaremaa, landschaftlich wunderschön gelegen.

- Danach folgte ein Aufenthalt in Kuressaare, einem Kurort mit wundervoller zaristischer Bäderarchitektur und einer gut erhaltenen, mächtigen Bischofsburg mit sehenswertem Museum und gut aufbereiteter Ausstellung.

- Zur Abwechslung besuchten wir dann zwei Häfen, die „Natur pur“ boten: Köiguste auf Saaremaa und Lounaranna auf der Insel Muhu.

- Und dann war wieder Bäderarchitektur in Haapsalu angesagt. Die Fahrt dorthin dauerte mehr als neun Stunden und war navigatorisch zum Teil recht anspruchsvoll. Dafür wurden wir in diesem bildschönen Ort mit einer Ruine einer gewaltigen Bischofsburg, einem prachtvollen Bahnhof von 1907, einer Domkirche, recht gepflegten Promenaden und einem hölzernen Kurhaus aus dem 19. Jahrhundert entschädigt. Und nicht zu vergessen: eine „Musikbank“ und Erinnerungen an Tschaikowski, der hier in seinem Sommerhaus komponierte.

- Jetzt sind wir in Lohusalu, einem kleine Ort auf einer Halbinsel in der Nähe von Tallin. Wir sahen bislang sehr große weiträumige Villen, von denen wir annehmen, dass sich dort wohlhabende Talliner Bürger niedergelassen haben.

Die Landschaft hat sich geändert: es gibt keine kilometerlangen Sandstrände mehr, dafür viele große Steine, ausgedehnte Schilfgürtel, Kiefern-Wacholder-Wälder und an manchen Stellen Steilküsten.

Mit uns fahren auf dieser Route ca. 8 bis 10 Yachten, mit denen wir uns von Zeit zu Zeit wieder treffen.

Allerdings stellt sich jetzt eine Wetterverschlechterung ein: es wird kühler und der Wind hat sehr stark zugenommen. Nach Wetterbesserung werden wir in den nächsten Tagen versuchen, weiter nach Tallinn und dann nach Helsinki in Finnland zu segeln.

 

Sonntag, 12 Juni 2016 17:31

Ostsee - ein Meer des Friedens?

Weit gefehlt: Wer sich von Swinemünde in Richtung Osten auf den Weg machen will, dem liegen eine Reihe teilweise sehr große militärischer Sperrgebiete im Weg. Diese sind in der Seekarte als „Sperrgebiet Nr. …. (occas.)“ gekennzeichnet. Die tatsächlichen Sperrzeiten werden vom „Hydrografic Office oft the Polnish Navy“ oder über Navtex veröffentlich (Quelle .s 1. Blog). Die Sperrzeiten werden oft erst am Tag vorher bekannt gegeben und manchmal auch kurzfristig aufgehoben. Die Dauer der Sperrzeiten betrug in den vergangenen Wochen bis zu 10 Tagen und 24 Std. am Tag. Manchmal gibt es bei einigen bis zu 4 Std. Durchfahrtszeiten. Die Sperrgebiete vor Hel wurden in den letzten Tagen über die 12 sm Grenze hinaus weit in die polnische Wirtschaftszone erweitert, wobei hier nach internationalem Recht die Bezeichnung „Area temporarily dangerous to shipping“ angebracht wird. Im Bereich der russischen Wirtschaftszone wird das ähnlich gehandhabt, wobei dann ein Weiterkommen von Hel nach Klaipeda unmöglich wird. Die Sperrgebiete vor Hel kann man auf der Landseite passieren, dies führt einen jedoch auf eine Wassertiefe von < 3m.

Die Passage entlang der polnischen Küste ist zwar wunderschön, macht sie aber auch weiter nach Litauen zur Zeit nicht einfach.

 

Dienstag, 31 Mai 2016 19:47

Marina Kolberg

Nach unserem Plotter mit aktuellen Karten sowie GoogleEarth liegen wir auf Land.

Tatsächlich befinden wir uns schwimmend in einem völlig neuen Gästehafen der Marina Kolberg. Von See kommend fährt man weit Richtung Fischerhafen an der bisher als neue Marina bezeichneten Clubmarina vorbei die man links liegen lässt. Ein Hinweis an Land „Guests“ weist den Weg. Nach einem Linksbogen befindet sich das Becken links etwas zurückliegend. Die Einfahrt ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

In dem Becken sind reichlich Plätze an modernen Schwimmstegen vorhanden. Der Hafen ist völlig geschützt und ohne Schwell. Moderne Sanitäranlagen sind  mehrfach vorhanden. Für Strom und Wasser benötigt man Tokens/Coins – aus dem Automaten beim Hafenmeister – , für Duschen Zloty-Münzen. WiFi ist vorhanden, funktionierte aber leider unstabil.  Die Stege sind eingezäunt und werden nachts bewacht.

Samstag, 28 Mai 2016 19:43

Wir sind erst einmal weg

Am 19. Mai haben wir den SVSt Richtung Ostsee verlassen.

Viele liebe Freunde und Mitglieder haben uns einen wunderschönen Abschied bereitet. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Mit uns hat die SY Juella abgelegt. Die SY Julius ist einige Tage später nachgekommen. Inzwischen liegt die kleine SVSt–Flotte in Kolberg. Eine stabile Nordostwindwetterlage sowie aktive militärische Sperrgebiete verhindern gegenwärtig ein Weiterkommen.

Wir haben schönes Sommerwetter unterbrochen von dichtem Nebel und Gewittern. Die Stimmung ist gut, und wir hoffen auf ein baldiges Weiterkommen.

Samstag, 09 April 2016 20:00

Wetter- und Navtexmeldungen

Mit der nachfolgenden Adresse landet man direkt beim Seewetterbericht des DWD:

www.dwd.de/DE/leistungen/seewetternordostsee/seewetternordostsee.html?nn=393220

Der folgende Link führt zu den Navtexmeldungen, die über den DWD verbreitet werden: Die für uns wichtigen Meldungen (u.a. Sperrzeiten der Schießgebiete) stehen in den internationalen Meldungen unter 518 kHz Rostock (letzte Zeile auf der Seite).

www.dwd.de/DE/fachnutzer/schifffahrt/funkausstrahlung/navtex/_node.html

Dies ist die Primärquelle für Navigationswarnungen, auch der Sperrzeiten der Schießgebiete in Polen. Die Texte müssen als pdf-Datei heruntergeladen werden, er ist in polnischer und englischer Sprache:

www.hopn.mw.mil.pl/index.php?akcja=on

Für die Darstellung der Wetter-(Grib) Daten auf dem Mobilephone oder dem Tablet benutzen wir PocketGrib, man kann es im PlayStore kostenlos oder für wenig Geld herunterladen.

Auf Windowsebene lassen sich die Grib-Daten sehr gut mit dem Prorgamm ZyGrib darstellen (siehe Bild oben). Man kann es aus dem Internet herunterladen unter folgendem Link:

www.zygrib.org/index.php?page=abstract_de